
Wer springt in der Dunkelflaute ein?
An windstillen Wintertagen werden derzeit Kohle- und Gaskraftwerke hochgefahren. In Zukunft aber sollen vermehrt andere übernehmen. Welche könnten das sein?
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An windstillen Wintertagen werden derzeit Kohle- und Gaskraftwerke hochgefahren. In Zukunft aber sollen vermehrt andere übernehmen. Welche könnten das sein?

Sachsen-Anhalt strebt eine Vorreiterrolle im grünen Wasserstoff an. Ambitionierte Projekte laufen, doch fehlende Infrastruktur und Abnehmer bremsen den Fortschritt.

Effiziente Wasserstoffproduktion
Ein Alkalischen Membran-Elektrolyseur (AEM), der an die Leistung von PEM-Systemen heranreicht? Das hat ein Forschungsteam nun entwickelt. Das Besondere: Der Anodenkatalysator besteht aus kostengünstigen Nickelverbindungen und nicht aus dem Edelmetall Iridium.

Wie Wasserstoff produzierende Enzyme, die sogenannten Hydrogenasen, während ihrer Biosynthese aktiviert werden, hat ein Team der Ruhr-Universität Bochum und der University of Oxford herausgefunden. Sie zeigten, wie der Kofaktor – ein Teil des aktiven Zentrums und zugleich das Herzstück des Enzyms – ins Innere eingeschleust wird.

Ein internationales Forscherteam hat molekulare Bausteine von Pflanzen und Mikroorganismen in einer Biosolarzelle kombiniert, sodass sie Lichtenergie ohne Umwege zur Produktion von Wasserstoff nutzen konnten.

Wasserstoffbrückenbindung in Enzymen
Biokatalysatoren sind große Proteinmoleküle. Die eigentliche Reaktion findet dabei nur an einem kleinen Herzstück statt; der Rest spielt aber auch eine Rolle.

Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben ein Verfahren entwickelt, mit dem das Speichern von Wasserstoff in einer Trägerflüssigkeit mit deutlich weniger Aufwand gelingt.

Die ersten 200 Liter synthetischen Kraftstoff aus Sonnenenergie und dem Kohlenstoffdioxid der Luft über den Weg der Fischer-Tropsch-Synthese hat nun das Projekt Soletair hergestellt. An dem Projekt sind die Ausgründung des Karlsruher Instituts für Technologie Ineratec und finnische Partner beteiligt.
Jahrelang hatten Forscher angenommen, dass es bei der Wasserstoffproduktion einen hoch instabilen Zwischenzustand geben müsse. Nachweisen konnte ihn niemand – bis jetzt.

Grünalgen produzieren Wasserstoff, einen potenziellen Energieträger der Zukunft. Aber wie sind sie eigentlich an die Enzyme dafür gekommen?