Hilft ein Wirkstoff im grünen Tee gegen Antibiotikaresistenzen?

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass eine Substanz in grünem Tee ein für Multirestistenz bekanntes Bakterium angreifbarer für ein Antibiotikum macht.
Artikel und Hintergründe zum Thema

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass eine Substanz in grünem Tee ein für Multirestistenz bekanntes Bakterium angreifbarer für ein Antibiotikum macht.
Wirkstoffscreening für den Pflanzenschutz

Ein Forscherteam hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Wirkstoffe gegen verschiedene Krankheitserreger identifiziert und produziert werden können.
Phosphonamidat-verknüpfte Wirkstofftransporter

Ein neu entwickeltes Verfahren wandelt Proteine und Antikörper in Wirkstofftransporter um, mit denen Tumorzellen aufgefunden und abgetötet werden können. Die Entwickler sehen ein großes Potenzial in der Technologie, um wirksamere Antibody-Drug-Conjugates (ADCs) zu entwickeln.

Ein internationales Forscherteam hat eine Webanwendung entwickelt, die berechnen kann, welchen Naturstoff ein bestimmtes Enzym herstellen kann.

Forschende am Departement für Biosysteme der ETH Zürich in Basel haben eine Methode entwickelt, mit der sie schnell eine sehr große Anzahl an Molekülen auf ihre antibiotische Wirkung testen können.

HZI-Forscher konnten einen Angriffspunkt auf der Virushülle lokalisieren und Wirkstoffe gegen Hepatitis C entwickeln.

Physikern der Goethe-Universität ist es mithilfe von Laserlicht gelungen, gezielt rechts- oder linkshändige Moleküle herzustellen.

Aus einer Idee ein Medikament machen
Das Zentrum für Entwicklung neuer medizinischer Wirkstoffe (LDC) in Dortmund feiert sein zehnjähriges Bestehen. Das heute eigenständige Unternehmen greift Forschungsergebnisse aus der Grundlagenforschung auf und entwickelt daraus Wirkstoffe.

Vorhersage der Komplex-Lebensdauer
WissenschaftlerInnen am Heidelberger Institut für Theoretische Studien gGmbH (HITS) haben tauRAMD entwickelt, ein rechnerisches Werkzeug, das aus Kurzsimulationen die Verweildauer von Medikamenten im Zielmolekül prognostiziert.
Chemiker der Universität Leipzig haben eine neue Methode zur Herstellung großer biologisch-aktiver Substanzen in lebenden Zellen entwickelt. Dabei werden menschliche Zellen nicht mehr direkt mit dem eigentlichen Wirkstoff behandelt, sondern mit zwei "Hälften" des Wirkstoffs, die sich erst in lebenden Zellen zu der gewünschten biologisch-aktiven Substanz verbinden. Dadurch könnte man Wirkstoffe therapeutisch nutzen, die zu groß sind, um durch Zellwände zu schlüpfen.