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FluoView FVMPE-RS Multiphotonenmikroskop von Olympus

Für Live-cell- und In-vivo-ImagingMultiphotonenmikroskop – zwei neue Konfigurationen

Olympus bietet die FluoView FVMPE-RS Multiphotonen-Laser-Scanning-Mikroskop-Serie jetzt in zwei Konfigurationen an: mit Gantry-Mikroskopstativ oder mit inversem Mikroskopstativ. Damit entspricht das Unternehmen dem von Wissenschaftlern geäußerten Wunsch nach einem größeren Spektrum von Anwendungen und Proben.

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FluoView FVMPE-RS Multiphotonen-Laser-Scanning-Mikroskop mit Gantry-Mikroskopstativ

Die Flaggschiffe aus der Reihe biologischer Mikroskope von Olympus, die Mikroskope der Serie FluoView FVMPE-RS, finden häufige Anwendung in der biowissenschaftlichen Forschung. Ihr Hochgeschwindigkeitsscanner ermöglicht die Beobachtung schneller biologischer Reaktionen, und das System liefert hochaufgelöste Bilder in einer Tiefe von bis zu 8 mm unter der Gewebeoberfläche. Die seit 2013 erhältliche ursprüngliche Version der Geräte der Serie FluoView FVMPE-RS mit aufrechtem Stativ wird nun durch zwei neue Konfigurationen erweitert, die eine größere Flexibilität in der Auswahl der Beobachtungsmethoden ermöglichen. Mit den übernommenen Qualitäten des bereits vorhandenen aufrechten Stativs erlauben die neuen Konfigurationen die Bilddarstellung einer Vielzahl von biologischen Strukturen.

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Stabiles Gantry-Mikroskopstativ

Das Gantry-Mikroskopstativ, das ebenfalls auf dem Prinzip des aufrechten Mikroskops beruht, weist eine stabile brückenartige Struktur auf, die unter dem Objektiv genügend Raum lässt, um Versuche mit Objekten (und Versuchsaufbauten) in unterschiedlicher Größe durchführen zu können. Wird der Objekttisch entfernt, entsteht ein 640 mm breiter, 355 mm hoher und 520 mm tiefer Bereich, der ausreichend Platz für den jeweils eigenen wissenschaftlichen Versuchsapparat bietet und die für unterschiedliche Experimente erforderliche Flexibilität ermöglicht.

Tiefer Zellschichten beobachtbar

Das inverse Mikroskopstativ ist ideal für die Beobachtung von Zellen in dreidimensionalen Kulturen (3D-Kulturen), in denen Zellen in mehreren Lagen übereinander in einer Petrischale oder einem ähnlichen Gefäß kultiviert werden. Durch die Optimierung der Konfiguration für 3D-Kulturen können nun nicht nur am Boden der Petrischale angewachsene Zellen, sondern auch Zellen in tieferen Zellschichten beobachtet werden, ohne dass das Objektiv in das Kulturmedium tauchen muss.

Die Multiphotonen-Technik

Die Multiphotonenbildgebung ist eine Mikroskopietechnik, die in den Biowissenschaften angewendet wird, um in intakten Gewebearealen dickerer Präparate die Rolle und Funktion von Proteinen oder Nerven zu entschlüsseln und wichtige Daten in Zusammenhang mit der Arzneimittelentwicklung zu erlangen. Bei Hirnnerven zum Beispiel müssen Forscher biologische Reaktionen beobachten können, die tief im Gehirngewebe stattfinden. Dies dient einerseits der Untersuchung fundamentaler neuronaler Mechanismen und andererseits der Entwicklung therapeutischer Arzneimittel oder anderer Behandlungen für Krankheiten wie Krebs oder Alzheimer-Demenz.

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