Achema 2018 – Halle 5.1, Stand D89

Fasersonde für Analytik in widriger Umgebung

Das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (IBMT) hat eine robuste Fasersonde für die Fluoreszenz-, Phosphoreszenz- und Raman-Analytik entwickelt.

Die Fasersonde ist eine robuste, vielseitige und nach Angaben des Instituts günstige Alternative für die Sensorik in thermisch, chemisch und mechanisch anspruchsvollen Szenarien zur Fluoreszenz-, Phosphoreszenz- und Raman-Analytik. Denn für viele Anwendungen in tiefkalter oder anderweitig aggressiver Umgebung sind kommerziell erhältliche Fasersonden zu empfindlich und zu teuer. Durch die Verlagerung möglichst vieler optischer Elemente in dem der Faser vorgelagerten Teil der Analysesysteme wurde eine Fasersonde realisiert, die keinerlei Klebe- und Dünnschichttechnik erfordert und mit nur einer Faser auskommt.

Das Fraunhofer IBMT hat zusammen mit dem Industriepartner Askion GmbH eine mobile Spektroskopieeinheit für Normalbedingungen aufgebaut, in der alle empfindlichen Komponenten integriert sind. Robuste, kostengünstige Fasersonden für widrige Bedingungen (hier: tiefkalt) lassen sich über Standardstecker ankoppeln. Weitere Sonden für den Betrieb in chemisch oder mechanisch anspruchsvollen Einsatzgebieten sowie den Einwegbetrieb sind möglich.

Weitere Informationen: Auf der Achema beim Fraunhofer IBMT am Gemeinschaftsstand des Saarlandes.

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