Analyseninstrumente

Schmelzaufschluss – jetzt ohne Gasflamme

Die Herstellung von Schmelztabletten für die Röntgenfluoreszenzanalyse oder von Aufschlüssen für ICP-Messungen ist eine der Standardarbeiten bei der Probenvorbereitung. Dabei werden anorganische Proben wie Zement mit einem Flussmittel wie z.B. Lithiumtetraborat gemischt und in einem Platintiegel im Ofen aufgeschmolzen. Das Erstellen von Boratschmelzlingen wird erforderlich, wenn die Präzision der Presstechnik nicht mehr ausreichend ist. Die Probe wird vollständig in einem Boratglas aufgelöst. Dabei erhält man eine homogene Probe mit glatter Oberfläche. Dieses Verfahren zeichnet sich durch seine hohe Reproduzierbarkeit aus. Die eingesetzten Öfen heizen in der Regel mit Gasflamme. Wer keinen Gasanschluss hatte, musste natürlich erst Gasleitungen ziehen. Gas heißt aber auch extra Vorsichtsmaßnahmen und Regelungen und das kostet auch nicht wenig. Damit ist jetzt Schluss.

Ein neues automatisiertes Probenvorbereitungssystem arbeitet nun mit einem elektrischen Ofen ohne Drehstrom – Stecker in die Steckdose, fertig. Der sogenannte Fluxer arbeitet ohne Gasflamme und ist als 1- oder als 5-Kanalversion verfügbar. Das 5-Kanalgerät K2000 kann fünf Proben in etwa einer Stunde zu Schmelztabletten verarbeiten. Das hier vorgestellte System arbeitet dabei vollautomatisch.

Aufheizvorgang, Mischzeit und Intensität der Mischung sowie Abkühlvorgang werden im eingebauten Controller vorgegeben und sind jederzeit wieder abrufbar. So einfach kann ein Schmelzaufschluss sein.

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