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Grenzwerteempfehlungen von 22 Arbeitsstoffen geändert und vier Stoffe neu aufgenommen - Die Ständige Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die 60. MAK- und BAT-Werte-Liste vorgelegt.
Forschende der Uni Kiel haben herausgefunden: MFSD1 und GLMP bilden einen Komplex, mit dem Dipeptide aus Lysosomen geschleust werden. Die Erkenntnisse könnten auch im Zusammenhang mit stoffwechselbedingten Erkrankungen von Interesse sein.
Die Veranstalter haben bekannt gegeben, dass die Labvolution, europäische Fachmesse mit Fokus auf innovative Laborausstattung und Optimierung von Labor-Workflows, in 2025 nicht stattfindet.
Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) hat im Rahmen eines europäischen Projekts standardisierte Messmethoden für Nanopartikel entwickelt, die den Datenaustausch zwischen Laboren erleichtern sollen. Diese Methoden wurden in ISO-Normen überführt.
Currenta bietet Partikelgrößenbestimmung für Materialen als Dienstleistung an. Diese erfolgt mit Hilfe der Laserbeugungsmethode. Es können Partikelgrößen im Größenbereich von 0,01 µm – 3 500 µm bestimmt werden, wobei der Messbereich für die Partikelgröße immer probenabhängig ist.
Mikroplastik im Meer könnte größtenteils aus Beschichtungen sowie Farbanstrichen von Schiffen und Bauwerken im Meer stammen. Daten dazu gibt es kaum. Das Helmholtz-Zentrum Hereon und das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) haben eine neue Methode entwickelt, um derartige Partikel zu analysieren. In Kürze testen sie die Methode an Proben aus Offshore-Windparks in der Nordsee. So kann die Belastung künftig besser erfasst und das Risiko für die Meeresumwelt bewertet werden.
Partikelgrößenbestimmung bei Proben, die Partikel über einen sehr breit verteilten Größenbereich enthalten, stellt für viele Messtechniken eine Herausforderung dar. Für einen Test wurden zwei Partikelgrößenstandards mit unterschiedlichen Größenbereichen zu gleichen Massenanteilen gemischt und analysiert. Die Autoren berichten über die Methode und die Messergebnisse.
Wie weit Mikroplastik in der Atmosphäre transportiert wird, hängt entscheidend von der Partikelform ab. Eine Studie von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen aus Wien und Göttingen ergibt: Während sich kugelförmige Partikel rasch absetzen, könnten Kunststofffasern bis in die Stratosphäre gelangen.
Detaillierte Informationen über Größe, Anzahl, Zusammensetzung und Verteilung von Partikeln können zur Prozesskontrolle und Qualitätssicherung genutzt werden. Das Unternehmen Q.ant bietet einen kompakten Partikelsensor, mit dem sich diese Parameter in Echtzeit erfassen lassen. Der auf Quantentechnologie basierende Sensor kann in zahlreichen Bereichen eingesetzt werden: z. B. in der Biotechnologie, in Keramikindustrie, Werkstoff- und chemische Industrie, Kosmetikindustrie, in der Wasseraufbereitung oder auch in der additiven Fertigung.
Ob Roh- und Hilfsstoffe, Betriebsstoffe oder Halbfabrikate – im Wareneingang beginnt bereits die Qualitätskontrolle mit Blick auf die Endprodukte. Hier kann die Partikelgrößenverteilung von Bedeutung sein. Über die Methode auf Basis statischer Laserbeugung und mögliche Einsatzbereiche berichtet der Autor dieses Artikels.
Das Zentrum für Angewandte Analytik ZAA am Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC bietet im Rahmen seines Analytik-Dienstleistungsportfolios die Analyse von Nanomaterialien und Nanopartikeln an, z. B. um Informationen zu Partikelgrößenverteilung, Partikelformen und zur chemischen Zusammensetzung der Nanopartikel zu erhalten.
Die Dispenser "ROTILABO® II" von Roth dienen dem Dosieren von Flüssigkeiten direkt aus einer Vorratsflasche. Sie sind in verschiedenen Volumenbereichen erhältlich.
Obwohl dank kontinuierlicher Verbesserung der Systeme zahlreiche Probleme der Vergangenheit angehören, können Anwender dennoch mit einigen Schwierigkeiten konfrontiert sein. Diese lassen sich meist mit wenigen Handgriffen beheben oder gar vermeiden. Der Autor dieses Artikels zeigt einige Problematiken auf und gibt Tipps für Fehlersuche und Problembehebung.
Reagenzien haben ihren Platz, sämtliche wichtige Informationen sind mit einem Klick ersichtlich, und ein Aktivitätsprotokoll für die Verwendung einer Chemikalie wird automatisch erstellt. Dies und mehr haben Studierende des Studiengangs Biomedizinische Analytik der Fachhochschule (FH) Salzburg durch die Einführung eines Chemikalienmanagementsystems im Ausbildungslabor erreicht. Das Projektteam berichtet über den genauen Projektablauf.
Ein Team des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) hat eine bisher unbekannte Familie von Myxobakterien isoliert. Diese "Pendulisporaceae" könnten eine wertvolle Quelle von Naturstoffen für die Entwicklung von Antibiotika und anderen Medikamenten sein. Einige isolierte Moleküle zeigten in Versuchen antimikrobielle und antivirale Eigenschaften.
Calibre Scientific hat die Übernahme des Unternehmens DCS Innovative Diagnostik-Systeme bekannt gegeben, einem Anbieter von Reagenzien und Geräten für die Immunhistochemie.
Forschende schlagen ein Konzept, das auf Basis von Proteinverklumpungen beruht, zum Bestimmen des individuellen Risikos für altersbedingte Krankheiten vor.
Mit der "multi N/C x300"-Serie bietet Analytik Jena TOC/TNb-Analysatoren für hohen Probendurchsatz. Sie sind mit flexiblen Automatisierungsoptionen ausgestattet.
Beim Verband Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM e.V.) sieht man das geplante Apotheken-Reformgesetz (ApoRG) in einigen Punkten sehr kritisch, insbesondere in Bezug auf patientennahe in-vitro-diagnostische Schnelltests (POCT).
Kurz nach den Europawahlen fand im Herzen der Europaregion Saarland-Lothringen-Luxemburg die Jahrestagung des Deutschen Verbandes Unabhängiger Prüflaboratorien (VUP) statt. Am 11. und 12. Juni 2024 versammelten sich in Saarbrücken zahlreiche Vertreter europäischer Institutionen und Partnerorganisationen mit den VUP-Mitgliedern.
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