Auf Quantentechnologie basierend

Barbara Schick,

Partikelsensor

Detaillierte Informationen über Größe, Anzahl, Zusammensetzung und Verteilung von Partikeln können zur Prozesskontrolle und Qualitätssicherung genutzt werden. Das Unternehmen Q.ant bietet einen kompakten Partikelsensor auch für industrielle Anwendungen, mit dem sich diese Parameter in Echtzeit erfassen lassen. Der auf Quantentechnologie basierende Sensor kann in zahlreichen Bereichen eingesetzt werden: z. B. in der Biotechnologie, in Keramikindustrie, Werkstoff- und chemische Industrie, Kosmetikindustrie, in der Wasseraufbereitung oder auch in der additiven Fertigung.

Der "Q.ANT Partikelsensor" erfasst und analysiert Partikel in Roh- und Ausgangsstoffen, und zwar unabhängig vom Medium, das flüssig, gas- oder pulverförmig sein kann, und zwar Größe, Anzahl und Verteilung der einzelnen Partikel. Auch die Partikelform könnte in Echtzeit klassifiziert werden, und zwar durch die eingesetzte Quantentechnologie in Zusammenspiel mit einer KI, die so trainiert werden kann, dass vordefinierte Formen voneinander abgrenzbar sind, etwa elliptische oder sphärische von runden Partikeln, womit auch Agglomerate identifiziert werden können. Zu diesem Zweck muss die KI auf bestimmte Anwendungsfälle trainiert werden. Es gibt zwei Modelle: ein Sensormodell für Partikel einer Größe von 2 bis 50 Mikrometern und ein Modell für Partikel von 20 bis 700 Mikrometern.

© Q.ANT

Es gibt zahlreiche mögliche Anwendungsfelder für den Partikelsensor, der auch im Zusammenspiel mit anderen Messverfahren und -mechanismen eingesetzt werden kann. So kann der Quantensensor in Bioreaktoren Algenzellen überwachen und beispielsweise abgestorbene Zellen erkennen, sobald diese ihre Form verändern. Ein weiteres Beispiel ist die Wasseraufbereitung: Die entsprechend trainierte KI könnte Kontaminationen beispielsweise durch Bakterien oder andere Keime, erkennen, was Rückschlüsse auf den Reinigungsprozess zulässt. In der additiven Fertigung oder in der Metall-, Keramik- und Zementindustrie, analysiert der Quantensensor unterschiedliche Pulverkörnungen, aus denen jeweils spezifische Materialeigenschaften resultieren können.

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Um den Sensor für bestimmte Einsätze anzupassen und Lösungen für spezifische Anwendungsfälle zu entwickeln, bietet Q.ant interessierten Unternehmen Partnerschaften an. Neben dem Laborgerät können hier auch Zuführsysteme entwickelt werden, um den Sensor inline in Prozesse zu integrieren.

Quelle: Q.ANT

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