3D-Visualisierung mit Neutronen- und RöntgentomographieMikroplastik in Ackerböden
Ein Forschungsteam der Universität Potsdam und des Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) hat ein Messverfahren vorgestellt, um Bodenproben in Bezug auf Mikroplastik zu untersuchen. Damit lassen sich Kunststoffpartikel im Boden lokalisieren und im Zusammenhang mit der Bodenstruktur darstellen.
Untersucht wurde hier eine Probe aus Beelitzer Sandboden. Sie enthält Fragmente von dünner Polyethylenfolie (PET). Solche Folien werden z. B. im Spargelanbau eingesetzt. Die Neutronentomographie (in Grautönen) zeigt, wo sich die PET-Fragmente befinden. Die Röntgentomographie der Probe (ocker) enthüllt die Bodenstruktur. Übereinander gelegt zeigt sich, wie die PET-Teilchen (in Blau) in der Bodenstruktur eingelagert sind. © C. Tötzke/HZB/Uni Potsdam

