Für alle Elektrolyseverfahren relevantWie Gasblasen die Wasserstoffproduktion beeinflussen
Ein Forschungsteam unter der Leitung des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) hat Tröpfchen im Inneren von Wasserstoffblasen untersucht – und liefert neue Erkenntnisse für effizientere Elektrolyseure.
Die Bildreihe zeigt, wie sich zwei Wasserstoffblasen während der Wasserelektrolyse in einem sauren Elektrolyten zu einer größeren Blase vereinen (Koaleszenz). Dabei entsteht im Inneren der neuen Blase ein Flüssigkeitsstrahl aus Elektrolyt, der instabil wird und in einzelne Tropfen zerfällt (Bildmitte). Da dieser Vorgang sehr häufig passiert, entsteht ein feiner Sprühnebel aus Elektrolyttropfen. Im oberen rechten Bild sind Stromlinien dargestellt, die die Bewegung dieser Tropfen innerhalb der Blase zeigen. Die Tropfen sinken nach unten und sammeln sich am Fuß der Wasserstoffblase. Dort bilden sie kleine Flüssigkeitspfützen, die die Elektrode erneut benetzen und die Form der Blasenkontaktlinie verändern. Dies kann dazu führen, dass sich die Blase früher von der Elektrode löst (rechtes Bild unten). © HZDR

