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Artikel und Hintergründe zum Thema

Theoretische Chemie

Barbara Schick,

Schrödinger-Medaille für Peter R. Schreiner

Die World Association of Theoretically Oriented Chemists (WATOC) hat den Chemiker Prof. Dr. Peter R. Schreiner mit der Schrödinger-Medaille 2025 ausgezeichnet. Die Medaille für Theoretische Chemie und Rechnerische Chemie (Computational Chemistry) wird seit 1987 jährlich vergeben.

Prof. Dr. Peter R. Schreiner. © JLU / David Ausserhofer

Schreiner leitet das Institut für Organische Chemie an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Er forscht im Bereich der metallfreien Katalyse, der Nanodiamanten und des quantenmechanischen Tunnelns an der Entwicklung und Verbesserung nachhaltiger chemischer Methoden. Seine Forschungsarbeiten haben einen tiefgreifenden Einfluss auf mehrere Bereiche der Chemie, so die Begründung seiner Nominierung für die Auszeichnung. Dazu gehöre zum einen seine Forschung zu den Quantentunnel-Effekten – ein Gebiet, das er mitbegründet hat. Hier entdeckte er mit seinem Team u. a. eine zu der Zeit noch nicht bekannte Triebkraft chemischer Reaktionen, die sogenannte Tunnelkontrolle. Zum anderen habe Schreiner einflussreiche Arbeiten zu den Londonschen Dispersionswechselwirkungen verfasst. "Darüber hinaus hat er konsequent die Kluft zwischen Theorie und Experiment überbrückt, indem er hochentwickelte Computermethoden mit innovativem experimentellem Design kombinierte, um das grundlegende Verständnis der chemischen Reaktivität zu verbessern", heißt es in der Nominierung.

Quelle: Justus-Liebig-Universität Gießen

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