Lecksuchlösungen

Seit 50 Jahren setzt Pfeiffer Vacuum Maßstäbe

Von Miniaturelektronik bis hin zu großen Behältern, vom Medienaustritt bis zum Gaseintritt in Vakuumsysteme – die Anforderungen an Lecksucher sind so vielfältig wie die Bandbreite an industriellen Produkten. Das breite Angebot an Lecksuchern von Pfeiffer Vacuum bietet Lösungen für all diese Anforderungen.

Pfeiffer Vacuum bietet breites Portfolio an Lecksuchern mit Helium oder Wasserstoff als Prüfgas für ein großes Anwendungsspektrum.

Im Jahr 2016 feiert Pfeiffer Vacuum den 50. Geburtstag seines Lecksuchers. Das 1890 gegründete Unternehmen ist ein weltweit führender Hersteller von Komponenten und Systemen zur Erzeugung, Messung und Analyse von Vakuum sowie Lecksuche. 1966 wurde der erste im eigenen Haus konzipierte und entwickelte Helium-Lecksucher ASM 4 patentiert und vorgestellt. Mit der Markteinführung dieses Produkts wurde in der Branche ein wichtiger Meilenstein gesetzt.

Der erste Lecksucher mit einer integrierten Turbopumpe ASM 110 folgte 1985. Diese Technologie stellte eine wichtige Weiterentwicklung der bisher auf dem Markt verfügbaren Geräte dar. 2009 kam dann mit dem ASM 310 der erste portable Lecksucher auf den Markt.

Breites Angebot an Lecksuchern mit Helium oder Wasserstoff als Prüfgas
Heute kann Pfeiffer Vacuum mit Stolz behaupten, dass seine Lecksucher jedes Leck finden. Keine Leckage ist zu klein oder zu groß, um nicht erkannt zu werden. Dr. Matthias Wiemer, Vorstandsmitglied der Pfeiffer Vacuum Technology AG, erklärt: „Pfeiffer Vacuum ist das einzige Unternehmen, das ein solch breites Portfolio an Lecksuchern mit Helium oder Wasserstoff als Prüfgas für ein großes Anwendungsspektrum anbietet. Pfeiffer Vacuum entwickelt und produziert Lecksucher und Helium-Rückgewinnungsanlagen für Anwendungen, in denen gleichzeitig ein hoher Produktionsdurchsatz gefordert ist und die Dichtheit der Teile garantiert werden muss. Unsere qualifizierten Fachkräfte beraten den Kunden bei der Auswahl der Lösung, die seinen Anforderungen am besten entspricht.“

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Manfred Bender (Vorstandsvorsitzender), Eric Taberlet (Geschäftsführer der Business Unit Semiconductor & Coating) und Dr. Matthias Wiemer (Vorstandsmitglied) mit dem Lecksucher ASM 340.

Pfeiffer Vacuum stellt Lecksuchkompendium vor
Das „Leak Detection Compendium” bietet umfangreiches Know-how zu Lecksuche und Dichtheitsprüfung. Lecksuchgeräte und –systeme sowie die verschiedenen Lecksuchmethoden werden praxisgerecht beschrieben. Der Inhalt des Kompendiums ist leicht verständlich und anwenderorientiert. Grafiken und Fotos veranschaulichen die Themen. Zahlreiche Tipps von Praktikern zur Lecksuche und Dichtheitsprüfung unterstützen den Leser bei seiner jeweiligen Anwendung. Übersichtliche Tabellen helfen bei der Einheitenumrechnung und anderen Aufgaben der täglichen Lecksuchpraxis.

Zudem zeichnet sich das Handbuch durch eine einfache, klare Struktur aus. Dr. Matthias Wiemer erläutert: „Wir sind stolz darauf, mit dem Lecksuchkompendium eine auf dem Markt einzigartige praxisorientierte Arbeitshilfe zur weiteren Unterstützung unserer Kunden vorzustellen. Es handelt sich hierbei um gebündeltes Fachwissen im handlichen Taschenbuchformat: von der Beschreibung verschiedener Prüfgase über die Erklärung einzelner Lecksuchmethoden bis hin zu hilfreichen Beispielen aus der Praxis.“

Dank der engen Zusammenarbeit mit Kunden und der kontinuierlichen Ausrichtung an ihren Bedürfnissen optimiert und erweitert Pfeiffer Vacuum das Portfolio ständig. In den letzten Monaten wurden folgende Neuheiten vorgestellt:

ASM 340 – Lecksuche bereits ab 100 hPa
Der ASM 340 ist ein leistungsfähiger und robuster Lecksucher für zuverlässige Qualitätssicherung. Das breite Anwendungsspektrum erstreckt sich von industriellen und analytischen Applikationen über Forschung & Entwicklung bis hin zum Beschichtungsmarkt. Der kompakte Lecksucher ist sowohl in Serienproduktionen als auch für Wartungsaufgaben einsetzbar. Er ist mit herkömmlichen oder ölfreien Pumpen sowie als Version ohne Vorpumpe erhältlich. Sowohl die qualitative Lokalisierung von Lecks als auch die quantitative integrale oder lokale Prüfung sind mit dem Lecksucher ASM 340 möglich.

Er besticht durch sein leistungsfähiges Vakuumsystem, das eine sehr schnelle Betriebsbereitschaft garantiert. Des Weiteren zeichnet er sich durch eine schnelle Ansprechzeit aufgrund des hohen Helium-Saugvermögens aus. Diese Merkmale führen zu kurzen Zykluszeiten und zu einem hohen Teiledurchsatz. Der ASM 340 ist als einziger Lecksucher seiner Klasse auf dem Markt in der Lage, Lecks bereits ab 100 hPa zu lokalisieren.

Modularer Lecksucher ASI 35
Der ASI 35 von Pfeiffer Vacuum ist für Maschinenbauer, Integratoren und Endanwender die ideale Lösung zur Lecksuche. Dieser Lecksucher vereint hohe Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Wiederholgenauigkeit mit maximaler Laufzeit. Er bietet mit Helium oder Wasserstoff als Prüfgas eine sehr gute Performance bei integralen und lokalisierenden Prüfverfahren beziehungsweise bei Kombinationen aus beiden. Dank der hohen Flexibilität eignet sich der Lecksucher für anspruchsvolle Prüfaufgaben mit kleinsten Untergrundsignalen und gewährleistet kurze Gesamtdurchlaufzeiten.

Das Gerät kann zur Lecksuche in verschiedenen Betriebsmodi für Vakuumtests oder Schnüffelprüfungen auf höchstem Empfindlichkeitsniveau eingesetzt werden. Der ASI 35 ermöglicht einen sehr hohen Durchsatz und gewährleistet bei der Lecksuche präzise und wiederholbare Ergebnisse sowie sehr schnelle Zykluszeiten von einer Sekunde. Mit seiner hohen Leistung im Schnüffelbetrieb ist der ASI 35 insbesondere bei der Schnüffellecksuche an mehreren Punkten ideal.

Das elektronische Modul wurde für Universalspannung ausgerüstet, so dass sich der ASI 35 leicht in Systeme integrieren lässt, die für den weltweiten Einsatz bestimmt sind. Zudem ist der Lecksucher für Betriebsbedingungen mit Umgebungstemperaturen von bis zu 45 °C geeignet. Die einfache mechanische Integration wird durch ein breites Spektrum an Schnittstellen ergänzt, über die eine Datenerfassung und eine vollständige externe Systembedienung möglich sind.

System zur Dichtheitsprüfung pharmazeutischer Blisterverpackungen AMI 120
Das AMI 120 von Pfeiffer Vacuum ist ein einzigartiges produktionsbegleitendes System zur zerstörungsfreien Dichtheitsprüfung pharmazeutischer Blisterverpackungen. Mit dieser innovativen Lösung lassen sich hochempfindliche quantitative Dichtheitsmessungen in Echtzeit und ohne Verwendung eines speziellen Prüfgases durchführen.

Das Eindringen von Feuchtigkeit, Sauerstoff oder mikrobiologischen Stoffen kann die Arzneimittelqualität erheblich beeinträchtigen. Bereits kleinste Undichtigkeiten in den Verpackungen – Löcher mit einem Durchmesser von < 1 μm – können Auswirkungen auf die Stabilität des Arzneimittels haben. Mit dem AMI 120, das von führenden Pharmaunternehmen qualifiziert wurde, kann die Leckrate bereits ab 1/10 μm innerhalb einer Zykluszeit von weniger als 45 Sekunden gemessen werden.

Das Prüfsystem besitzt eine automatische Kalibrierung, bei der rückverfolgbare Prüflecks zum Einsatz kommen. Dies stellt die zuverlässige Funktion des AMI 120 sicher. Es handelt sich dabei um ein patentiertes Verfahren zur produktionsbegleitenden Prozesssteuerung bei der Dichtheitsprüfung von Blisterverpackungen.

Das AMI 120 lässt sich einfach einstellen und ist empfindlicher und schneller als herkömmliche Prüfmethoden. Das System erfüllt die Norm CFR21, Teil 11, und ist sehr kostengünstig, da kein spezielles Prüfgas für den Betrieb erforderlich ist. Die Integritätsprüfung eignet sich für alle Arten von Blisterverpackungen.

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