Auch in Südafrika im Einsatz: Microlab® 300

Optimierte Pipettiervorgänge

Die akkreditierten Regen Waters Analyselabore mit Sitz im südafrikanischen Witbank, Mpumalanga, führen seit 1986 chemische und bakteriologische Analysen durch. Zu den Einsatzgebieten gehören unter anderem Untersuchungen der Milchqualität, organische Analysen kontaminierter Boden- und Wasserproben sowie die umfassende anorganische Analyse. Auch der Wartung und dem Betrieb von heimischen Abwasserreinigungs- und Wasseraufbereitungsanlagen hat sich das Labor angenommen.

Die semiautomatische Pipettierstation Microlab® 300 ermöglicht schnelles und sicheres Liquid Handling. Die Memory-Funktion zeichnet alle Pipettiervorgänge mit Datum und Uhrzeit auf.

Ein Schwerpunkt liegt demnach auch auf der Untersuchung von Wasserproben, welche spezieller Kontrollleistungen hinsichtlich ihrer chemischen und bakteriologischen Beschaffenheit bedürfen. Diese werden seitens Regen Waters sowohl für den Industriebereich, Unternehmen im Bergbau sowie Verwaltungen analysiert.

Im Rahmen mikrobiologischer Tests bestimmen die Experten etwaige Verunreinigungen. Vor allem beim Trinkwasser und den Kläranlagenabflüssen ist dies besonders wichtig. Denn dadurch können Krankheiten sowie Umweltschäden, die aufgrund von Verschmutzungen oder Absonderungen entstehen, wirksam vorgebeugt werden. Die Wasserqualität wird daher regelmäßig und auf einer definierten Basis überprüft, so dass beispielsweise die Effektivität der Chlorierung sowie die Anlagenleistung erfasst werden. Erst dann können fundierte Empfehlungen und deren Umsetzung im Sinne einer guten Wasserqualität zum Tragen kommen.

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Reduzierte Fehlerquote
Um die Wasserproben chemisch optimal dosieren zu können, machten sich die Verantwortlichen des Labors auf die Suche nach einem geeigneten Instrument, das die Aufnahme und Abgabe der immer gleichen Menge Flüssigkeit in möglichst kurzen Zyklen ermöglicht – ohne, dass der Bediener eine hohe Fehlerrate produziert. Die semiautomatische Pipettierstation Microlab® 300 der Hamilton Bonaduz AG konnte die Anforderungen des Labors voll und ganz erfüllen. Denn schnelles und vor allem sicheres Liquid Handling ist notwendig, um präzise Ergebnisse erfassen und protokollieren zu können.

Im Gegensatz zu anderen Pipettierstationen bietet die Microlab 300 Funktionen, die das Auftreten menschlicher Fehler – wie beispielsweise Lesefehler oder eine ungenaue Vorkonfiguration der Pipette – erheblich reduzieren. Dank der intuitiven Bedienung via Touch Screen kann das Fachpersonal bei Regen Waters zeiteffizient auch komplizierte Pipettierschritte programmieren und diese miteinander verknüpfen. Im Zuge dessen werden die Nutzer angeleitet und durch das Menü geführt. Anschließend erfolgt die Aufnahme und Abgabe der Flüssigkeiten per Knopfdruck mit Hilfe der wohl leichtgewichtigsten Pipette, die auf dem Markt erhältlichen ist. Durch ihre ergonomische Form und zweiseitig angebrachte Druckknöpfe wird sie sowohl den Ansprüchen von Links- als auch Rechtshändern gerecht. Hier wurde seitens Hamilton besonderes Augenmerk auf den Bedienerkomfort gelegt.

Vielfältige Nutzervorteile
Die Microlab 300 vereint die Leistung einer vollautomatischen Liquid Handling Plattform mit der Flexibilität und dem Preis/Leistungs-Verhältnis einer manuellen Lösung. Für die Anwender bedeutet dies eine geringe Belastung bei einem hohen Maß an Präzision. Speziell in Situationen, in denen sehr häufig hintereinander Flüssigkeiten pipettiert werden müssen, stellen sich schnell Ermüdungserscheinungen und Konzentrationsfehler ein. Mit dem Einsatz der Microlab 300 wurde diese Problematik gezielt aufgegriffen und weitestgehend behoben. Auch Zwischenschritte – wie ein Pipettenaustausch – sind überflüssig, da ein Volumenbereich von 1...1000 µl abgedeckt wird.

Mit den sogenannten „Wizards“ wird den Anwendern bei Regen Waters darüber hinaus ein hohes Maß an Flexibilität geboten. Favorisierte Einstellungen werden gespeichert und sind anschließend per Knopfdruck abrufbar. Häufig verwendete Parameter, wie beispielsweise hinsichtlich des Mischungsverhältnisses, Seriendosierungen, Verdünnungen oder auch das Rückwärtspipettieren, können auf diese Weise schnell umgesetzt werden. Der Abwurf der Pipettenspitze wird bei der Station durch eine Feder unterstützt, die ebenfalls auf Knopfdruck reagiert. Der Austausch ist somit denkbar einfach, da die neue Pipettenspitze dank des sogenannten ClickSure®-Systems schnell und mit einem hörbaren Click aufgenommen wird.

Abgesehen von der simplen Handhabung werden so effektivere Arbeitsabläufe geschaffen. Außerdem werden wichtige Flüssigkeitseigenschaften in den vorgespeicherten und modifizierbaren Liquid-Klassen für wässrige, leichtflüchtige und visköse Flüssigkeiten berücksichtigt, was das Dispensieren auch von herausfordernden und nur schwierig pipettierbaren Flüssigkeiten ermöglicht. Die Memory-Funktion des Geräts bietet zudem die Möglichkeit einer lückenlosen Aufzeichnung von bereits durchgeführten Vorgängen. Diese können auf SD-Karten gespeichert, auf den PC übertragen und jederzeit abgerufen werden. Die Nutzer bei Regen Waters haben somit Zugriff auf Informationen wie Datum, Uhrzeit und erfolgte Pipettiervorgänge. Zur besseren Kontrolle und Übersicht können die von der integrierten Software erstellen Logfiles bei Bedarf ausgedruckt werden. Eine optimale Nachverfolgbarkeit ist damit gewährleistet und häufige Wiederholungen sowie präzise Abläufe sind gegeben.

Obwohl bei dem Analyselabor das Hauptaugenmerk auf der Reproduzierbarkeit der Pipettierung liegt, bietet die Microlab 300 weitere entscheidende Vorteile, welche die Mitarbeiter künftig ebenfalls für ihre Zwecke nutzen können. Einer sowohl schnellen, nachvollziehbaren als auch präzisen Kontrolle der Proben steht somit nichts mehr im Wege.

Regen Waters Geschäftsführer Ludolf Uys bestätigt, dass die Microlab 300 von Hamilton ausgezeichnete Arbeit auf dem Gebiet der genauen Sicherstellung und Reproduzierbarkeit in der Laborpraxis leistet.

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