Chemieindustrie und Digitalisierung (www.labo.de)
Bedeutung digitaler Technologien deutlich gestiegen
Innerhalb eines Jahres hat sich die Bedeutung der Digitalisierung in der deutschen Chemieindustrie entscheidend verändert. In der aktuellen CHEMonitor-Studie von CAMELOT Management Consultants gaben drei Viertel der befragten Chemiemanager an, ihr Unternehmen setze digitale Technologien ein bzw. verstehe sich sogar als Innovator und Treiber in Bezug auf diese Technologien.
Brexit: CAMELOT-Studie untersucht die Folgen (www.labo.de)
Chemie- und Pharmakonzerne reagieren bereits
Das Brexit-Votum Ende Juni beschäftigt die Chemie- und Pharmakonzerne in Deutschland. Eine aktuelle Studie von CAMELOT Management Consultants ergab, dass zwei Drittel der befragten Chemie- und Pharma-Großunternehmen bereits Vorkehrungen für den Brexit getroffen haben bzw. treffen werden.
Big Data statt billiges Öl (www.labo.de)
Digitalisierung entscheidender Wettbewerbsfaktor
Die Chemiebranche wird sich an dauerhaft starke Ölpreisschwankungen gewöhnen müssen. Unternehmen, die in der Lage sind, agil auf kurzfristige, extreme Marktveränderungen zu reagieren, werden zukünftig im Wettbewerb die Nase vorn haben. Schlüsselfaktor ist die Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette.
Marktprognose: Golfstaaten werden zu führenden globalen Chemiezentren
Die Gewichte in der globalen Chemieindustrie verschieben sich dramatisch. Während der letzten zehn Jahre wuchs die Chemieproduktion um fast 40 %, aber 95 % dieses Wachstums entfiel auf die Entwicklungs- und Schwellenländer. Die Chemieindustrie im Mittleren Osten steht dabei an der Spitze: Sie wird weiterhin um etwa 20 % pro Jahr wachsen und die Region zum globalen Drehkreuz der Chemieproduktion machen. Im Jahr 2015 könnte der saudische Chemiekonzern Sabic mit den Chemie-Verkaufszahlen des bisherigen Weltmarktführers, BASF, gleichziehen oder diese im günstigsten Szenario sogar übertreffen.

