
Planetare Grenzen (www.polyformnext.de)
Warum Forschende die Nullgrenze für Chemikalien infrage stellen
Wie lassen sich Chemikalien und Mikroplastik wirksam regulieren? Forschende schlagen einen neuen Ansatz vor, der die Risiken einzelner Stoffe bewertet und daraus konkrete Grenzwerte ableitet statt einer pauschalen Nullgrenze und unerreichbarer Ideale.

Warum „Null“ keine Lösung ist (www.labo.de)
Was Forschende für den Umgang mit Chemikalien, Mikroplastik und neuartigen Substanzen empfehlen
Wie lassen sich Chemikalien und Mikroplastik wirksam regulieren? Forschende plädieren für risikobasierte, realistische Zielwerte statt einer pauschalen Nullgrenze und unerreichbarer Ideale.

Kurzkettige PFAS effizient zerstören (www.labo.de)
Verfahren zur Entfernung von Perfluorbutansäure aus Wasser
UFZ-Forschende entwickeln ein zweistufiges elektrochemisches Verfahren zur Entfernung und Zerstörung von PFBA aus Wasser. Die Methode ermögliche eine effiziente, energiearme und vor Ort einsetzbare Reinigung kurzkettiger PFAS aus Grund- und Trinkwasser.

Chemikalienmischungen im menschlichen Körper (www.labo.de)
Neurotoxische Effekte addieren sich
Eine Studie des Helmholtz Zentrums für Umweltforschung (UFZ) demonstriert erstmals die toxikologische Relevanz von Chemikalienmischungen, wie sie im Menschen vorkommen.

Grenzwerte einiger Chemikalien überschritten (www.labo.de)
Chemische Fußabdrücke in europäischen Flüssen kartiert
Ein Forschungsteam des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) hat mehr als 400 Proben aus 22 europäischen Fließgewässern ausgewertet und dabei mehr als 500 Chemikalien gefunden.

Fischsterben an der Oder (www.labo.de)
Mikroschadstoffe verstärkten die Wirkung der Algentoxine
Es waren die Bilder des Sommers 2022: Tonnenweise trieben tote Fische, Muscheln und Schnecken auf der Oder. Nun wies ein internationales Forschungsteam mehr als 120 organische Mikroschadstoffe nach und untersuchte deren Rolle bei der Schädigung aquatischer Organismen.

Bildbasierte Partikelanalyse mit KI (www.labo.de)
Blütenpollen effizient bestimmen

Mikroschadstoffe in Gewässern (www.labo.de)
Gutachten zur Einführung einer Arzneimittelabgabe
Arzneimittelrückstände aus Haushalten, Krankenhäusern und der Landwirtschaft belasten unsere Gewässer. Eine nationale Mikroschadstoffstrategie soll die Probleme künftig lösen. Dabei stellt sich die Frage der Finanzierung. Eine Möglichkeit wäre, eine Arzneimittelabgabe für gewässerbelastende Wirkstoffe einzuführen. Wie das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) jetzt bekannt gibt, haben UFZ-Forscher in einem wissenschaftlichen Gutachten für das Umweltbundesamt (UBA) das Instrument einer Arzneimittelabgabe näher beleuchtet.

Altlastenabbau quantifizieren (www.labo.de)
Lindan-Abbau in Böden und Grundwasser verfolgen
UFZ-Forscher haben eine neue Methode entwickelt, um den Abbau von Lindan und anderen HCHs zu quantifizieren. Lindan wurde in Deutschland lange Zeit als Insektizid eingesetzt.

Effizient vorbereitet (www.labo.de)
Robotiksystem unterstützt Trink- und Abwasseranalytik
Die Belastung von Gewässern mit gelösten organischen Verbindungen stellt zunehmend ein Problem dar, wenn es darum geht, sauberes Trinkwasser zu gewinnen. Wie kann die Analytik bei der Untersuchung des Eintrags optimiert werden.

Bakterien bauen Bodenschadstoffe ab (www.labo.de)
Gentransfer auf der Pilzautobahn
Bodenbakterien nutzen die weitverzweigten fädigen Strukturen von Pilzen, um sich auf ihnen fortzubewegen und zu neuen Nahrungsquellen zu gelangen.

Chemikalienbewertung übermorgen (www.labo.de)
Dr. Wibke Busch erhält den LRI Innovative Science Award
Die UFZ-Wissenschaftlerin Dr. Wibke Busch entwickelte eine Forschungsidee, um zu untersuchen, welche molekularen Effekte Chemikalien im zeitlichen Verlauf auf Lebewesen in der Umwelt haben und wie sich diese Prozesse für die Entwicklung von Risikoindikatoren verwenden lassen.

Rauchen während der Schwangerschaft (www.labo.de)
Spuren im Erbgut des Kindes gefunden
Wenn Mütter während der Schwangerschaft rauchen, beeinflussen sie damit nachhaltig die epigenetische Programmierung des Erbguts ihres noch ungeborenen Kindes. Das kann zu einem erhöhten Risiko von Lungenerkrankungen führen.

Bessere Biogasproduktion (www.labo.de)
Biogasanlagen in größeren Zeitabständen füttern
Biogas gilt als ein wichtiger Energieträger, der einen zentralen Beitrag zur Energiewende leistet. Im Gegensatz zu Strom aus Wind und Sonne lässt sich Biogas kontinuierlich produzieren. Und vielleicht auch bald bedarfsorientiert?

Jetzt auch in Australien entdeckt
Die kreisrunden, kahlen Stellen, die in einem sehr regelmäßigen Muster das trockene Grasland Namibias überziehen, galten bisher als weltweit einmalig. Sind sie aber nicht, zeigt eine neue Studie im Fachjournal PNAS.
Dick durch Weichmacher
In Kunststoffen sind immer Weichmacher enthalten, beispielsweise Phthalate. Über die Haut oder die Nahrung können sie in unseren Körper gelangen. Sie wirken auf unser Hormonsystem und stehen im Verdacht, Einfluss auf das Körpergewicht zu nehmen.

Nitrifikation erscheint in neuem Licht (www.labo.de)
Mikrobiologen enttarnen rätselhafte „Comammox"-Mikroben
Die Nitrifikation spielt eine Schlüsselrolle im natürlichen Stickstoffkreislauf der Erde sowie in der Landwirtschaft. Der von Mikroorganismen durchgeführte Prozess besteht aus zwei aufeinanderfolgenden Schritten.
Allergisches Asthma (www.labo.de)
UFZ-Forscher entdecken Schlüsselmolekül
Allergien kommen immer häufiger vor, insbesondere in den westlichen Industrienationen. Neben Heuschnupfen zählt das allergische Asthma zu den am weitesten verbreiteten allergischen Erkrankungen.

Visualisierung biochemischer Prozesse (www.labo.de)
Einblicke in den Stoffwechsel von Mikroorganismen
Am 6. Mai wurde am Helmholtz-Zentrum UFZ ein Speziallabor eröffnet, das neue Maßstäbe setzt: Das Sächsische Zentrum zur Visualisierung biochemischer Prozesse auf zellulärer Ebene wird künftig tiefere Einblicke in den Stoffwechsel von Mikroorganismen erlauben.

Wiederverwendung von Bierhefen (www.labo.de)
Brauereien könnten Rohstoffe einsparen
Brauereien müssen bei der Bierproduktion die Bierhefe nicht neu ansetzen, sondern können die Hefe problemlos mehrfach verwenden. Zu diesem Schluss kommt eine mikrobiologische Studie.

Bakterien binden langfristig Kohlendioxid im Meer
In den Ozeanen ist eine Vielzahl organischer Substanzen gelöst. Ein Großteil ist gegenüber bakteriellen Abbauprozessen stabil und im Mittel mehrere tausend Jahre alt. In ihnen ist ähnlich viel Kohlenstoff gebunden wie im Kohlenstoffdioxid der Atmosphäre.

Artenreiche Agrarlandschaft (www.labo.de)
Vielfalt verhindert Resistenzen
Eine vielfältige und artenreiche Agrarlandschaft nützt auch den Landwirten. Und zwar nicht nur, weil es dort reichlich blütenbestäubende Insekten, krabbelnde Schädlingsbekämpfer und andere nützliche Helfer gibt.

Toxicoproteomics (www.labo.de)
Neue Methoden verbessern Analyse der zellulären Wirkung
In der Öffentlichkeit und Wissenschaft wird derzeit intensiv diskutiert, ob Substanzen in niedrigen Konzentrationen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen beim Menschen führen können. Deshalb werden experimentelle Studien mit unterschiedlichen Chemikalien durchgeführt.

Bioelektrische Chemieanlagen (www.labo.de)
Alternative zur klassischen Petrochemie?
Die „Elektrifizierung" der Weißen Biotechnologie ist kein grüner Traum, sondern eine Alternative zur Petrolchemie mit realistischem ökonomischen Potenzial. Im Vergleich mit der zuckerbasierten Bioproduktion seien bioelektrochemische Prozesse bereits jetzt zum Teil wettbewerbsfähig.

Symbiose zwischen Mykorrhiza-Pilzen und Bäumen (www.labo.de)
Entscheidende Gene entwickelten sich mehrfach
Ektomykorrhiza-Pilze, deren Markenzeichen die symbiotische Lebensweise mit Bäumen ist, sind rund 100 Millionen Jahre jünger als ihre Vorfahren, die Braunfäule- und Weißfäulepilze.

Agrochemikalien stellen ein globales Risiko... (www.labo.de)
Erstmals Weltkarte der möglichen Insektizidbelastung erstellt
Agrochemikalien stellen ein globales Risiko für Fließgewässer auf rund 40 Prozent der Erdoberfläche dar. Da in die Untersuchung auch viele Gewässer in unbeeinflussten Gebieten wie Gebirgen und Wäldern einbezogen wurden, seien diese Chemikalien somit ein Problem für die Gewässer in landwirtschaftlichen Gebieten.

Gewässerexperimente ergänzen... (www.labo.de)
Einzigartige Fließwasserlabore nehmen Betrieb auf
Mit einer Serie von bislang einzigartigen mobilen Laboren wollen Wissenschaftler in den kommenden Jahren die Auswirkungen des Klima- und Landnutzungswandels auf die Fließgewässer in Mitteldeutschland untersuchen.

Biodiversitätsforschung (www.labo.de)
Aletta Bonn zur Professorin für Ökosystemleistungen berufen
Aletta Bonn hat Ende Juli den Ruf auf die Professur "Ecosystem Services" angenommen. Die gemeinsame Berufung mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena wird vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) finanziert und ist Teil des Beitrags des UFZ für das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) in Leipzig.

