Jochen Block-Preis 2016 (www.labo.de)
Katalyseforscher Harun Tüysüz ausgezeichnet
Dr. Harun Tüysüz vom Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim erhielt im März auf dem Jahrestreffen Deutscher Katalytiker in Weimar den Jochen-Block-Preis 2016. Damit werden seine herausragenden Forschungsarbeiten zur Entwicklung von nanostrukturierten multifunktionalen Materialien für katalytische Anwendungen gewürdigt.

Biokatalyse im Mikrochip (www.labo.de)
Das Chip-Bakterium bei der Katalyse beobachten
Chemiker der Uni Leipzig haben in Kooperation mit Wissenschaftlern der Uni Marburg und des MPI für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr eine neue Methode entwickelt, um die Biokatalyse im Mikromaßstab untersuchen zu können.

Sensor zeigt Enge in lebenden Zellen an (www.labo.de)
Wie Biomoleküle auf Platzmangel reagieren
Proteine und andere Biomoleküle werden oft ausschließlich im Reagenzglas in wässrigen Lösungen untersucht. Es ist jedoch nicht klar, ob diese experimentellen Studien auf die dichtgepackte zelluläre Umgebung übertragbar sind.

Wassereis macht kurzlebiges Molekül haltbar
Als „Antiaromaten" bezeichnen Chemiker eine Art von Ringmolekülen, die extrem instabil sind - das Gegenstück zu den aromatischen Molekülen. Weil sie nur Bruchteile von Sekunden existieren, braucht man extrem aufwendige, ultraschnelle Verfahren um sie nachzuweisen.

Neue Otto-Hahn-Nachwuchsgruppe (www.labo.de)
Eigenschaften komplexer Moleküle erforschen
Forscher aus Mülheim und Bochum wollen neuartige Rechenverfahren entwickeln, um komplexe Moleküle zu untersuchen. Die Max-Planck-Gesellschaft fördert das Vorhaben im Rahmen des „Otto Hahn Award Programs" für drei Jahre.

Ligninaufschluss (www.labo.de)
Milde Bedingungen durch Katalysatoren
Mit einem einfachen, parallelen Ansatz lassen sich die Bestandteile von Lignin für praktische Anwendungen aufarbeiten. Die Rohstoffquelle Holz könnte sich künftig leichter anzapfen lassen.

