
Zell-Katalog zu retinalen Ganglienzellen
Retinale Ganglienzellen (RGCs) sind das Nadelöhr, durch das alle Eindrücke des Sehens auf ihrem Weg von der Netzhaut zum Gehirn fließen. Ein Team des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie, der University of California Berkeley und der Harvard University hat einen molekularen Katalog erstellt, der die unterschiedlichen Typen dieser Nervenzellen beschreibt.

Live-Beobachtung per Fluoreszenzmikroskopie (www.labo.de)
Wenn Zellen zu Kannibalen werden
Vorgänge bei der Trogozytose hat ein Forscherteam live mit Hilfe der Fluoreszenzmikroskopie beobachtet und nach Analyse der beteiligten Proteine jetzt näher beschrieben.

Lichtaktivierung löst Verhalten aus
Erstmals konnten Forscher in einem Wirbeltier durch das künstliche Aktivieren weniger Nervenzellen ein Verhalten auslösen.

Neue Nervenzellen fürs Gehirn
Verliert unser Gehirn Nervenzellen, kann es diesen Verlust selbst kaum kompensieren. Wissenschaftler und Ärzte hoffen daher, mit transplantierten Nervenzellen Schäden durch Verletzungen oder Krankheiten auszugleichen.

Nervenzellen bündeln ihre Synapsen
Die Großhirnrinde ähnelt einer riesigen Telefonzentrale. Über unzählige Leitungen werden hier zum Beispiel aus den Signalen der Sinnesorganen Informationen über die Umwelt gewonnen. Um die Datenflut in sinnvolle Bahnen zu lenken, agieren die einzelnen Pyramidenzellen der Großhirnrinde wie winzige Telefonistinnen.

Sättigungsgrad kann Entscheidungen... (www.labo.de)
Hunger verschiebt Sinneswahrnehmungen im Fischgehirn
Wer hungrig einkaufen geht, hat häufig mehr im Einkaufswagen, als ursprünglich geplant. Es scheint fast, als würden wir hungrig Nahrung besser wahrnehmen.

Wanderung der Vorläufer-Pyramidenzellen (www.labo.de)
Navi für Nervenzellen
Während der Entwicklung des Gehirns müssen die Vorläufer von Nervenzellen manchmal weite Strecken von ihrem Entstehungs- bis zu ihrem Ursprungsort zurücklegen. Proteine, wie die FLRTs (gesprochen: Flirts), dienen dabei als Leitmoleküle.

Nervenzellen im Schilderwald (www.labo.de)
Proteasen helfen navigierenden Nervenzellen
Damit wir uns bewegen können, müssen sich Nervenzellen mit Muskel- und anderen Nervenzellen verbinden. Auf ihrem Weg werden die auswachsenden Nervenzellfortsätze von "Verbotsschildern" auf der Oberfläche anderer Zellen geleitet.

Das „Getriebe“ für die Schwimmbewegungen (www.labo.de)
nMLF-Nervenzellen machen Fische schneller
Laufen wir eine Straße entlang, so können wir gemächlich schlendern, schnell gehen oder rennen. Die dafür notwendigen abwechselnden Bewegungen der Beine werden von speziellen Nervenzellansammlungen im Rückenmark kontrolliert.

Arbeitsteiliges Fischgehirn (www.labo.de)
Ein Grüppchen von Nervenzellen steuert die Schwimmrichtung
Damit ein Fisch vorwärts schwimmen kann, müssen Nervenzellen in seinem Gehirn und Rückenmark fein aufeinander abgestimmt die Hin- und Her-Bewegungen des Schwanzes kontrollieren.

