
Auszeichnung für Entdeckung der... (www.labo.de)
Shimon Sakaguchi erhält Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis 2020
Der japanische Immunologe Shimon Sakaguchi (69) wird am 14. März 2020 mit dem 120 000 Euro dotierten Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis in der Frankfurter Paulskirche geehrt. Das gab der Stiftungsrat der Paul Ehrlich-Stiftung bekannt.

Immunsupression durch Masernviren (www.labo.de)
Eine Maserninfektion löscht das Immungedächtnis
Forscherinnen und Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) haben im Verbund mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Großbritannien und den Niederlanden herausgefunden, dass Masernviren einen Teil des immunologischen Gedächtnisses über Jahre löschen. Damit werden Betroffene auch über die Maserinfektionszeit hinaus empfänglicher für Infektionen mit anderen Erregern.

Weltblutspendetag (www.labo.de)
Hohe Sicherheitsstandards bei Blutprodukten in Deutschland
Blutprodukte in Deutschland sind sicher – dafür sorgt ein vielfältiges Überwachungssystem. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, überwacht permanent die Sicherheit von Blutprodukten und ordnet bei Bedarf zusätzlich erforderliche Testverfahren oder andere Maßnahmen an.

Optimierung von Genen (www.labo.de)
Machine Learning zur Steigerung der biotechnologischen Proteinproduktion
Forscherinnen und Forscher des PEI haben ein mathematisches Modell entwickelt, mit dem eine präzisere Vorhersage und eine verbesserte Ausbeute bei der biotechnologischen Proteinsynthese in Wirtsorganismen möglich ist. Das neue Verfahren bietet vielfältige biotechnologische Anwendungsmöglichkeiten, u.a. in der Impfstoffentwicklung.

Suche nach Universal-Grippeimpfstoffen (www.labo.de)
Neuraminidase-Proteine unterschätzt?
Grippeimpfstoffe enthalten Antigene der Virusoberflächenproteine Hämagglutinin und Neuraminidase. Bislang stand vor allem Hämagglutinin für den Impfschutz und daher bei der Zusammensetzung der Influenzaimpfstoffe im Fokus. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben aufgezeigt, dass sich Neuraminidase besser als bisher angenommen als Bestandteil von Grippeimpfstoffen eignen könnte.

Impfstoffforschung (www.labo.de)
Modulare virusartige Partikel als Impfstoffplattform?
Virusartige Partikel (VLPs) werden bereits als wirksame Impfstoffe eingesetzt. Dass die modulare Kombination von Antigen und Adjuvans in VLPs die Wirkung und damit den Schutz noch verstärken könnte, darauf weisen Ergebnisse einer Forschungsgruppe des Paul-Ehrlich-Instituts hin.

Ansteckung mit Masernviren: Andocken an zwei Zellrezeptoren notwendig
Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben an einem Tiermodell nachvollzogen, was für die hohe Ansteckungsrate des Masernvirus verantwortlich ist.

Bundesinstitute erfolgreich (www.labo.de)
Weniger Tierversuche in der Arzneimittelprüfung
Mitarbeiter des PEI haben gemeinsam mit Kollegen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erreicht, dass ab 2019 ein früher häufig eingesetzter Tierversuch für die Entwicklung von Arzneimitteln in Europa nicht mehr verwendet werden darf.

Krim-Kongo-Fieber-Virusinfektion (www.labo.de)
EU-Projekt zur Entwicklung von Impfstoffen gestartet
Am 25. und 26. Januar fand im Paul-Ehrlich-Institut das zweitägige Kick-off-Meeting zu CCHFVaccine statt. Ziel der Forschungskooperation ist die Erforschung von Modell-Impfstoffen zum Schutz von Mensch und Tier gegenüber einer Krim-Kongo-Fieber-Virusinfektion.

Impfstoff schützt gegen Staupe und Tollwut
Derzeit verfügbare Lebend-Impfstoffe gegen Staupe bei Tieren sind effektiv und enthalten abgeschwächte Impfviren. In sehr empfindlichen Tierarten können sie aber zu Erkrankungen führen.

Lentivirale Vektoren mit Nipah-Hüllproteinen entwickelt
Gene ausschließlich in die therapierelevanten Zellen des Patienten zu überführen steht im Fokus derzeitiger Forschungsansätze der Gentherapie.

Warum das Immunsystem HIV nicht bekämpft (www.labo.de)
Schlüsselfaktor identifiziert
Eine internationale Forschergruppe unter wesentlicher Beteiligung des Paul-Ehrlich-Instituts hat mit NLRX1 einen zellulären Faktor menschlicher Zellen identifiziert, der für die Vermehrung des Humanen Immundefizienz-Virus (HIV-1) unverzichtbar ist.

Schwere unerwünschte Immunreaktionen (www.labo.de)
Mausmodell kann Zytokinsturm vorhersagen
Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben ein humanisiertes Mausmodell entwickelt, mit dem es möglich ist, schwere unerwünschte Immunreaktionen nach Gabe des monoklonalen Antikörpers TGN1412 vorherzusagen.

Kombination aus Genomik und Proteomik (www.labo.de)
Auf dem Weg zu neuen antiviralen Medikamenten
Es sind hauptsächlich die Influenza-A-Viren, die jedes Jahr weltweit die saisonale Grippewelle auslösen. Gegen die derzeit verfügbaren antiviralen Medikamente sind sie häufig resistent.

Kampagne gegen Impfmüdigkeit (www.labo.de)
Wissens- und Impflücken vor der Influenzasaison 2015/2016
Ältere und chronisch Kranke haben neben Schwangeren ein höheres Risiko, dass eine Influenza-Erkrankung schwer verläuft und Komplikationen lebensbedrohlich werden können.

MERS-Coronavirus (www.labo.de)
Impfstoffkandidat zeigt Wirksamkeit im Mausmodell
Das MERS-Coronavirus kann beim Menschen schwere Infektionen teilweise mit tödlichem Verlauf auslösen. Ein zugelassener Impfstoff steht bisher nicht zur Verfügung.

Begründer der Immunologie (www.labo.de)
Vor 100 Jahren verstarb Paul Ehrlich
Am 20. August 1915 verstarb Nobelpreisträger Paul Ehrlich im Alter von 61 Jahren. Er war leidenschaftlicher Forscher, führte die Qualitätsprüfung für heilsame Antikörperpräparate ein und begründete die Chemotherapie.

Rezeptor des HI-Virus in Immunzellen identifiziert
Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben gemeinsam mit Kollegen aus Kalifornien und New York einen Rezeptor identifiziert, der es Zellen des Immunsystems ermöglicht, das HI-Virus zu erkennen und eine Immunantwort auszulösen.

Sleeping-Beauty-Transposon-System (www.labo.de)
Neues Verfahren für Gentransfer
Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben jetzt ein neues, sehr effizientes Verfahren für den Gentransfer vorgestellt. Mit dieser Methode konnten sie Gene in die Keimbahn von Versuchstieren übertragen. Bei Mäusen, Ratten, Kaninchen und Schweinen ließ sich zeigen, dass ihre Methode sicher und effizient ist.

