Standortentscheidung fällt auf Bad Homburg
DECHEMA-Forschungsinstitut zieht Ende 2025 um
Das DECHEMA-Forschungsinstitut (DFI) verlegt seinen Sitz nach Bad Homburg vor der Höhe. Der Umzug ist für November/Dezember diesen Jahres geplant und markiert eine strategisch wichtige Entscheidung für die zukünftige Ausrichtung des Instituts.
Neue Perspektiven am Standort Bad Homburg
Der neue Standort im Gewerbegebiet im Zentrum von Bad Homburg bietet ideale infrastrukturelle Voraussetzungen für die Weiterentwicklung der Forschungsschwerpunkte des DFI – insbesondere in den Bereichen Material- und Korrosionsforschung sowie chemische Technik mit Fokus auf elektrochemische Prozesse. Das moderne Laborgebäude ist in seiner Ausstattung optimal auf die Anforderungen des Instituts zugeschnitten. Ein nahtloser Übergang des wissenschaftlichen Betriebs während der Umzugsphase wird angestrebt.
Forschung zukunftssicher aufgestellt
„Wir verstehen den Umzug als Investition in die Zukunft unserer Forschung und des Forschungsstandorts Hessen“, erklärt Mathias Galetz, Vorstand des DECHEMA-Forschungsinstituts. „Am neuen Standort schaffen wir die Voraussetzung, unsere Arbeit im Bereich nachhaltiger Materialtechnologien, Energiespeicher und klimafreundlicher Prozesse entscheidend weiterzuentwickeln – mit dem Ziel, auch in den kommenden Jahrzehnten durch die Vernetzung zwischen Industrie und Forschung zu den Innovationsmotoren in Hessen zu gehören.“
Strategischer Ausbau der Position
Auch Jonathan Bloh, Vorstand des DFI, sieht in der Standortverlagerung eine große Chance: „Der neue Standort Bad Homburg stärkt unsere Position als exzellenter Forschungspartner und attraktiver Arbeitgeber, und ist aufgrund der Nähe zum bisherigen Standort auch für die Mitarbeitenden attraktiv. Für uns ist dieser Schritt ein Signal, dass wir als außeruniversitäre Forschungseinrichtung in Hessen – auch dank der Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum – erfolgreich an der Entwicklung und Anwendung von nachhaltigen Technologien wie Wasserstoffanwendungen forschen und zur Dekarbonisierung der Wirtschaft beitragen können.“ Der vollständige Umzug soll voraussichtlich Ende Dezember 2025 abgeschlossen sein.
Über das DECHEMA-Forschungsinstitut (DFI)
Das DECHEMA-Forschungsinstitut (DFI) ist eine eigenständige, gemeinnützige Forschungsinstitution, und wird seit 2025 vom Land Hessen unterstützt. Das DFI entwickelt seit über 60 Jahren nachhaltige und zukunftsweisende Technologien für erneuerbare Energien, Werkstoffe und innovative Prozesse. Grundlage hierfür ist die interdisziplinäre und anwendungsorientierte Forschung in den Bereichen der angewandten Elektrochemie, chemischen Technik sowie Material- und Korrosionsforschung.
Neben innovationsorientierter Grundlagenforschung steht das DFI vor allem für zielgerichteten Technologietransfer durch industrielle Gemeinschafts- und Verbundforschung sowie bilaterale Industrieforschung. Als Gründungsmitglied der Zuse-Gemeinschaft versteht sich das Institut als Innovationspartner für den Mittelstand. Das DFI beschäftigt rund 80 Mitarbeitende am Institutssitz in Frankfurt am Main und realisiert mehr als 100 Forschungsprojekte und über 30 Weiterbildungskurse pro Jahr.
Quelle: DECHEMA











