Anwendungsbericht Schwermetall-Analytik

Schwermetall-Analytik in der Praxis

Richtige Messergebnisse sind die Voraussetzung für die sichere Einhaltung von Abwasser-Grenzwerten, die immer als Gesamtmetallgehalt angegeben werden. Unter Gesamtmetallgehalt wir die Summe aller Verbindungsformen, gelöst und ungelöst, verstanden. Schwermetallionen wir Kupfer, Nickel und Zink etc. lassen sich in wässrigen Proben mit den LANGE Küvetten-Tests schnell und zuverlässig bestimmen. Matrixeinflüsse (z.B. Störionen, Färbungen, Trübungen u.ä.) können jedoch die Messung stören und zu Fehlbefunden führen. Auch die in der Praxis häufig eingesetzten Komplexbildner wie EDTA, NTA oder Zitronensäure führen ohne entsprechende Probenvorbereitung zu Minderbefunden, da sie die Metallionen binden und so die Nachweisreaktion verhindern. Deshalb ist es in der Regel erforderlich, vor der eigentlichen Metall-Analyse einen Probenaufschluss durchzuführen.

Für diesen Aufschluss bietet HACH LANGE ein Crack Set an. Ungelöste und komplexgebundene Schwermetalle werden durch Erhitzen in saurem Milieu bei gleichzeitiger Anwesenheit eines Oxidationsmittels in Lösung gebracht und zur Analyse vorbereitet. Für Gesamt-Chrom und Gesamt-Silber gibt es gesonderte Aufschlussverfahren.

Wie bei allen Analysen üblich, muss ganz besonders bei der Metall-Analytik die Plausibilitätskontrolle durchgeführt werden. Nur so kann eine Störmatrix erkannt werden. Ein neuer Anwendungsbericht informiert ausführlich über die richtige Vorgehensweise bei der Schwermetall-Analytik und gibt Tipps für die Praxis.

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