Lupenleuchten

Präzise bis ins kleinste Detail

Lupenleuchten nehmen bei den Arbeitsplatzleuchten eine besondere Stellung ein. Wenn Details in der Elektronik, im Labor, am Industriearbeitsplatz oder in der Qualitätskontrolle zuverlässig beurteilt werden müssen, sind Lupenleuchten eine praktische und unverzichtbare Hilfe. Die fortschreitende Miniaturisierung bei vielen Arbeitsprozessen erfordert eine gesteigerte visuelle Leistung, die nur durch die Kombination aus Licht und Lupe in befriedigender Weise gelöst werden kann.

Ringlupenleuchte für schattenfreie Vergrößerung. Homogene, gleichmäßige Ausleuchtung des Arbeitsfeldes. Das Besondere am Modell LRE 122 von Waldmann ist die cera-tec®-Hartbeschichtung der Oberfläche sowie die Möglichkeit, Kunststofflupen mit unterschiedlicher Dioptrienzahl in den Leuchtenkopf einzusetzen (Foto: Waldmann).

Die richtige Auswahl der Leuchtmittel, die spezielle Leuchtenkonstruktion mit typischen funktionalen Merkmalen und die Art, Qualität und Beschaffenheit der Lupe selbst, sind die herausragenden Gütemerkmale professioneller Lupenleuchten. Bestimmte Arbeiten erfordern ein gleichmäßiges, schattenfreies Licht von allen Seiten. In diesem Fall sind Ringlupenleuchten zu bevorzugen, die eine homogene Ausleuchtung des Arbeitsfeldes gewährleisten. Andere visuelle Prüfungen, z.B. bei Gravuren oder sonstige Bearbeitungen dreidimensionaler Werkstücke, verlangen einen asymmetrischen Lichteinfall mit deutlicher Schattenbildung. Bisher mussten je nach Anforderung unterschiedliche Lupenleuchten eingesetzt werden.

Seit einiger Zeit sind jedoch Speziallupenleuchten auf dem Markt, die eine Kombination unterschiedlicher Lichtcharakteristika zulassen. Durch wahlweise Schaltung der Leuchtmittel kann bei diesen Modellen homogenes, schattenarmes Flächenlicht oder gerichtetes Licht mit deutlicher Schattenbildung per Knopfdruck erzeugt werden. Dadurch sind alle Prüfungen und Arbeiten mit nur einer Leuchte möglich.

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Wichtig sind außerdem einige Gütekriterien, die bei Lupenleuchten zusätzlich und in besonderer Weise zu beachten sind. So sollten die Leuchten leicht und individuell einstellbar sein. Dies gilt für die Gestängekonstruktion und den Leuchtenkopf gleichermaßen. Die Lupe sollte noch zusätzlich geschwenkt werden können. Großflächige, geschliffene Glaslupen oder hochwertige oberflächengehärtete Kunststofflupen sollten das Sehfeld verzerrungsfrei vergrößern und ermüdungsfreies Arbeiten ermöglichen.

Zu beachten ist außerdem, dass die Leuchtenkonstruktion insgesamt stabil ausgeführt und somit unangenehmes Nachschwingen des Reflektors ausgeschlossen ist. Zusätzlichen Sehkomfort bieten Aufsatzlupen oder Aufkittlinsen mit hohen Dioptrienwerten. Zu empfehlen sind auch Leuchtenausführungen mit elektronischen Vorschaltgeräten, die das bei optischen Vergrößerungen äußerst unangenehme Flimmern von Leuchtmitteln nachhaltig verhindern.

Lupenleuchten sind auch in ESD-Ausführung für den Elektronikarbeitsplatz lieferbar. Bei diesen Modellen wird eine statische Aufladung verhindert bzw. eine kontrollierte Ableitfähigkeit der elektrischen Spannungen durch Spezialoberflächen gewährleistet.

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