Neues Konzept für digitale DatenspeicherKontrolliertes Schalten eines Antiferromagneten
Antiferromagnetische Materialien lassen sich, anders als Ferromagneten wie Eisen, von einem externen Magnetfeld nicht beeinflussen. Wie sie trotzdem für Datenspeicher nutzbar gemacht werden könnten, zeigen Forscher.
Strompulse lassen die Ausrichtung der Spins einer Kupfermanganarsenid-Probe auf einem Untergrund von Galliumphosphat um 90° kippen. Erst ein Strompuls, der senkrecht zum ersten verläuft, lässt sie wieder zurück in die Ausgangsposition kippen. Ein internationales Team von Forschern, unter anderem aus Jülich, schlägt vor, diesen Effekt für schnelle und robuste miniaturisierte Datenspeicher zu nutzen. (Quelle: Forschungszentrum Jülich)

