„Hundsche Metalle“Neue Materialien für Energie- und Informationstechnologie
Ein internationales Team von Physikerinnen und Physikern der Universitäten Bremen, Hamburg, aus dem niederländischen Nijmegen sowie der Tschechischen Akademie der Wissenschaften hat den Grundbaustein eines sogenannten „Hundschen Metalls“ erstmals detailliert untersucht und verstanden.
Besetzung von fünf Atomorbitalen (Boxen) mit fünf oder sechs Elektronen, deren Spin nach oben (magenta-farbene Pfeile) oder nach unten (cyan-farbene Pfeile) zeigen kann, gemäß der Hundschen Regel. Für die Besetzung eines Orbitals mit dem sechsten Elektron ist aufgrund der gegenseitigen elektrostatischen Abstoßung der Elektronen eine Energie von UCoulomb erforderlich. Wenn eines der Elektronen seinen Spin ändert, ist eine Energie von JHund erforderlich. Rechte Seite: Rastertunnelmikroskopische Abbildung eines Eisenatoms (Kegel mit roter Spitze) und dreier Eisen-Wasserstoff-Moleküle (Kegel mit gelben Spitzen) auf der Oberfläche von Platin. (© Dr. Jens Wiebe / Universität Hamburg)

