Erster Blick auf ein einzelnes ProteinElektronen-Hologramm bildet Eiweißmoleküle zerstörungsfrei ab
Proteine sind die Werkzeuge des Lebens. Wie sie aufgebaut sind, wie sie ihre Aufgaben in einer Zelle erfüllen und wo möglicherweise medizinische Wirkstoffe an ihnen angreifen, könnte sich künftig auf besonders schonende Weise an einzelnen Exemplaren der Biomoleküle untersuchen lassen.
Schema der Elektronen-Holografie einzelner Proteine: Eine Metallspitze, deren Ende nur aus wenigen Atomen besteht, sendet einen Strahl vergleichsweise langsamer, also energiearmer Elektronen aus. Einen Teil des Strahls wird an dem Protein auf einem Graphen-Träger gestreut. Der gestreute Teil des Strahls erzeugt mit dem nicht-gestreuten Teil dann ein Interferenzmuster – das Hologramm, das aufgezeichnet wird. (© Tatiana Latychevskaia / Universität Zürich)

