Erster Blick auf ein einzelnes ProteinElektronen-Hologramm bildet Eiweißmoleküle zerstörungsfrei ab
Proteine sind die Werkzeuge des Lebens. Wie sie aufgebaut sind, wie sie ihre Aufgaben in einer Zelle erfüllen und wo möglicherweise medizinische Wirkstoffe an ihnen angreifen, könnte sich künftig auf besonders schonende Weise an einzelnen Exemplaren der Biomoleküle untersuchen lassen.
Das holografische Bild eines einzelnen Proteins: Aus dem Hologramm (links) wird das Bild des Proteins Albumin (Mitte) berechnet (der Balken entspricht 5 nm). Das Prinzip kann man sich in etwa so vorstellen, als würde man die Wellen eines ins Wasser geworfenen Steins zurückverfolgen und daraus die Form des Steins rekonstruieren. Wie der Vergleich mit einer Simulation der Elektronendichte zeigt, gibt die holografische Abbildung die globale Struktur des Proteins sehr gut wider. (© Jean-Nicolas Longchamp / Universität Zürich)

