Zeiss Research Award 2016

Fedor Jelezko und Jörg Wrachtrup sind die Gewinner

Fedor Jelezko und Jörg Wrachtrup sind die Gewinner des renommierten Zeiss Research Award 2016. Sie wurden für ihre herausragenden Arbeiten zur Quantentechnologie basierend auf der Wechselwirkung von Licht mit Elektronenspins in Diamant ausgezeichnet. Die Ehrung erfolgt im Rahmen des Zeiss Symposiums, das erstmals am 23. Juni 2016 im Zeiss Forum in Oberkochen stattfindet. Hier diskutieren internationale Experten und erarbeiten Trends und Anforderungen im Bereich der Optik und Photonik, die durch die zunehmende Digitalisierung stark geprägt und verändert werden. Dazu gehören etwa rechnergestützte Bildverarbeitung, Computer Vision und Machine Learning, Verarbeitung großer Datensätze in der Optik, Informationsgewinnung aus Daten sowie Visualisierung für augmentierte und virtuelle Realität.

Preisträger des Zeiss Research Awards 2016: Jörg Wrachtrup.

Der Zeiss Research Award wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit einem Preisgeld von nun 40.000 Euro dotiert. Die ausgewählten Kandidaten haben bereits herausragende Leistungen im Bereich der Optik oder Photonik demonstriert. Sie sind noch in der Forschung aktiv und ihre Arbeiten besitzen ein hohes Potential für weitere Erkenntnisse und praktische Anwendungen.

Die hochkarätige Jury setzte sich in diesem Jahr zusammen aus:

  • Jürgen Mlynek, ehemaliger Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, Vorsitzender der Jury
  • •Stefan Hell, Direktor des Max-Planck-Instituts für Biophysikalische Chemie in Göttingen, Gewinner des Carl-Zeiss-Forschungspreises 2002 und des Nobelpreises für Chemie 2014
  • Anne L’Huillier, Universität Lund (Schweden), Gewinnerin des Carl-Zeiss-Forschungspreises 2013
  • Ulrich Simon, Senior Vice President Corporate Research & Technology, Carl Zeiss AG
  • Andreas Tünnermann, Direktor des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik in Jena
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Zeiss Research Award

Preisträger des Zeiss Research Awards 2016: Fedor Jelezko.

Der von der Carl Zeiss AG initiierte und ausgestattete Zeiss Research Award ist der Nachfolger des Carl-Zeiss-Forschungspreises, der seit 1990 im zweijährigen Turnus herausragende Leistungen in der internationalen Optikforschung ehrte. Er war vom Ernst-Abbe-Fonds ausgeschrieben und zuletzt mit einem Preisgeld von 25.000 Euro dotiert. In insgesamt 13 Verleihungs-Zeremonien wurden 20 Preisträgerinnen und Preisträger ausgezeichnet.

Viele Gewinner des Carl-Zeiss-Forschungspreises haben später weitere wichtige Ehrungen erhalten, vier davon sogar den Nobelpreis.

  • Ahmed H. Zewail, Preisträger von 1992: Nobelpreis für Chemie 1999
  • Eric A. Cornell, Preisträger von 1996: Nobelpreis für Physik 2001
  • Shuji Nakamura, Preisträger von 2000: Nobelpreis für Physik 2014
  • Stefan Hell, Preisträger von 2002: Nobelpreis für Chemie 2014.

Die Ausschreibung für den Zeiss Research Award 2016 ging Ende September an ein breites Netzwerk von Fachleuten und Führungspersönlichkeiten in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Vorschläge konnten bis zum 15. November eingereicht werden.

Carl Zeiss Award for Young Researchers

Vom Jahr 2016 an vergibt der Ernst-Abbe-Fonds im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft unabhängig vom Zeiss Research Award einen Forschungspreis mit neuem Fokus: den Carl Zeiss Award for Young Researchers. Diese neue Auszeichnung für den wissenschaftlichen Nachwuchs wird ebenfalls auf dem Zeiss Symposium verliehen. Die Preisträger 2016 sind:

  • Robert Brückner, Institut für Angewandte Photophysik (IAPP), TU Dresden
  • Georg Heinze, The Institute of Photonic Sciences ICFO, Barcelona
  • Robert Keil, Institut für Experimentalphysik, Universität Innsbruck
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