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Aus Klein wird Groß: 10 Jahre Nanogate

Die Nanogate AG blickt anlässlich ihres 10jährigen Bestehens auf eine ereignisreiche Unternehmens- und Technologiegeschichte zurück. Das saarländische Unternehmen hat sich von einem Hightech Start-up zum börsennotierten Unternehmen entwickelt. Die seit 1999 operativ tätige Nanogate AG positioniert sich heute als einer der international führenden Enabler der als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts bezeichneten Nanotechnologie. In Zukunft setzt Nanogate mit einer Innovationsoffensive auf Umwelt, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Es gab anfangs großen Erklärungsbedarf für den Einsatz von Hochleistungswerkstoffen auf Basis von Strukturen, deren Dimension kleiner als 100 Nanometer (nm) ist. Ein Nanometer ist ein Milliardstel Meter (10-9 m) und rund 50.000 mal feiner als ein durchschnittliches menschliches Haar. Zwischen Hype und Skepsis wurden die milliardenschweren Marktpotenziale der Nanotechnologie Ende der 90er Jahre gehandelt. Heute hingegen ist es eine etablierte Technologie mit anerkannter Leistungsfähigkeit. "Wir als eines der ersten Nanotechnologie Start-ups haben viel Aufklärungsarbeit geleistet und von Anfang an in Produkten und konkreten Praxisanwendungen gedacht. Entscheidend war es, das technologische Potenzial schnell in integrierte, marktfähige Systemlösungen umzuwandeln und das ist uns gelungen", sagt Ralf Zastrau, Mitgründer und Vorstandsvorsitzender der Nanogate AG. Die Nanotechnologie ist heute in vielen Lebensbereichen zu finden - so werden etwa Zeitungen mit nanobeschichteten Walzen gedruckt und zahlreiche Autos fahren mit umweltfreundlichen Abgasreinigungssystemen auf Basis von Nanomaterialien. Mit ihrer großen Kompetenz in Chemie, Werkstoffwissenschaften und Ingenieurwissenschaften nutzt die Nanogate AG die chemische Nanotechnologie, um Materialwelten zu verbinden und Produkte nach spezifischen Kundenwünschen zu veredeln - und das schnell und kostengünstig. Als Enabler schließt Nanogate die Lücke zwischen den Herstellern der Ausgangsstoffe und industriellen Nachfragern für Produktlösungen. Das Besondere hierbei ist die Flexibilität in Bezug auf Ausgangsstoffe, Branchen und Funktionen: Angefangen hat Nanogate mit Produktveredelungen im Bereich Keramik und Sanitär - leichter zu reinigende Waschbecken haben Anfang 2000 den Markt aufgerollt. Heute hat die Nanogate AG ihr Branchen- und Technologieportfolio enorm ausgebaut und setzt den Fokus auf Themen wie Engergieeffizienz und Umweltschutz in industriellen Anlagen. Dabei werden beispielsweise Lösungen in der Energietechnik entwickelt, die Kosten deutlich senken und den Einsatz von Ressourcen optimieren. Für funktionelle Textilien hat Nanogate eine Anwendung entwickelt, die das Verschmutzen von stark beanspruchten Stoffen verhindert. Diese Technologie kommt beispielsweise im Opel Insignia, dem Auto des Jahres 2009, zum Einsatz und Nanogate hat darüber hinaus die weltweite Serienfreigabe von General Motors erhalten. Im Bereich Gebäude und Interieur können durch spezielle Oberflächenbeschichtungen Fassaden nachhaltig vor Graffitti oder Außenflächen vor Grünbefall geschützt werden - Kunststoffe können mit einer kratzfesten und nach Bedarf Anti-Fingerprintbeschichtung ausgestattet werden. Mit der konsequent verfolgten Innovationsoffensive und Lösungsbeiträgen zu zwei großen Themen unserer Zeit, Energieeffizienz und Umweltschonung, ist Nanogate gut aufgestellt für eine spannende technologische Zukunft. Das branchenübergreifende Marktpotenzial der Nanotechnologie entwickelt sich seit Gründung der Nanogate rasant. So schätzen Analysten bis 2015 den Wert von durch Nanotechnologie veredelte Produkte auf 2700 Mrd. USD (FTD von Mittwoch, 26. August 2009). Im Jahr 1999 startete das Unternehmen mit fünf Mitarbeitern operativ in Saarbrücken. Seit 2004 profitabel ist Nanogate als eines der ersten Nanotechnologieunternehmen 2006 den Schritt an die Frankfurter Börse gegangen. Im letzten Geschäftsjahr erzielte das Unternehmen einen Konzernumsatz von 12,2 Mio Euro und einen Gewinn vor Steuern von 1,1 Mio Euro. Nanogate erreichte in den vergangenen Jahren ein durchschnittliches Wachstum von etwa 45 % p.a. und hat 2008 am ehemaligen Bergwerk-Standort Göttelborn die einstige Turn- und Pausenhalle der ehemaligen Berufsschule bezogen. Aktuell sorgt Nanogate mit rund 80 Mitarbeitern für neue Betriebsamkeit und international führende Hochleistungsprodukte. Vorausschauendes Denken und zukunftsorientierte technologische Entwicklungen haben in der Vergangenheit wie auch heute Nanogate in wirtschaftlich schwierigen Zeiten unterstützt. Kompetenz und umweltschonender Materialeinsatz stehen im Vordergrund. Mit Innovationen im Bereich der Energietechnik leistet Nanogate durch die Integration energieeffizienter Schichten in industriellen Anlagen langfristig einen wertvollen Beitrag und besetzt damit aktiv das Zukunftsthema Green Nano. "Wir sind stolz auf die ersten 10 Jahre Nanogate und danken allen, die uns unterstützt haben und täglich am weiteren Erfolg mitwirken", sagt Ralf Zastrau, Mitgründer und Vorstandsvorsitzender der Nanogate AG.

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