Quartalsbericht 3-2016

Bayer mit gutem Ergebnis

Der Bayer-Konzern konnte seinen Wachstumskurs im 3. Quartal 2016 weiter fortsetzen und ist mit der vereinbarten Akquisition von Monsanto auch strategisch einen großen Schritt vorangekommen.

Bild: © Bayer AG

„Die Ankündigung, Monsanto zu übernehmen, ist ein bedeutender strategischer Meilenstein für Bayer. Wir schaffen damit ein führendes Unternehmen in der Agrarwirtschaft - und festigen zugleich unsere führende Position als Life-Science-Unternehmen", sagte Vorstandsvorsitzender Werner Baumann heute bei der Vorlage des Zwischenberichts.

Der Konzernumsatz stieg im 3. Quartal um 2,3 % (wpb. 3,5 %) auf 11,262 (Vorjahr: 11,004) Mrd. Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen erhöhte sich um 6,0 % auf 2,682 (2,530) Mrd. Euro. Das EBIT stieg um 14,2 % auf 1,795 (1,572) Mrd. Euro. Die Sonderaufwendungen beliefen sich auf 125 (204) Mio. Euro. Hierin enthalten sind im Wesentlichen Aufwendungen in Verbindung mit der vereinbarten Akquisition von Monsanto in Höhe von 52 Mio. Euro, für Effizienzsteigerungsmaßnahmen in Höhe von 49 Mio. Euro sowie Kosten für die Integration erworbener Geschäfte in Höhe von 23 Mio. Euro. Das EBIT vor Sondereinflüssen stieg um 8,1 % auf 1,920 (1,776) Mrd. Euro. Das Konzernergebnis legte um 18,8 % auf 1,187 (0,999) Mrd. Euro zu, das bereinigte Konzernergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft um 2,4 % auf 1,73 (1,69) Euro.

Konzernergebnis im Dreivierteljahr
Der Konzernumsatz stieg im Dreivierteljahr 2016 um 0,4 % (wpb. 3,0 %) auf 34,949 (34,800) Mrd. Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg um 9,4 % auf 9,123 (8,340) Mrd. Euro. Grund hierfür waren deutlich gestiegene Absatzmengen und gesunkene Herstellungskosten. Die gute Geschäftsentwicklung erreichte Bayer trotz Dissynergien aus der Verselbstständigung von Covestro und dem Verkauf von Diabetes Care sowie höheren Investitionen für Forschung und Entwicklung.

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Ergebnismindernd wirkten sich Währungseffekte von etwa -100 Mio. Euro aus. Das Konzernergebnis stieg um 16,6 % auf 4,078 (3,497) Mrd. Euro und das bereinigte Konzernergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft um 7,1 % auf 6,15 (5,74) Euro.

Für den Konzern inklusive Covestro plant Bayer im Gesamtjahr 2016 weiterhin einen Umsatz von 46 bis 47 Mrd. Euro. Dies entspricht nach wie vor wpb. einem Anstieg im unteren einstelligen Prozentbereich.

Bayer und Monsanto
Mit der Unterzeichnung der bindenden Vereinbarung zur Übernahme von Monsanto für 128 USD je Aktie - entsprechend einem Transaktionswert von rund 66 Mrd. USD - erreichte Bayer am 14. September 2016 einen bedeutenden Meilenstein. „Die Logik dieses Schrittes ist absolut überzeugend“, sagte Baumann. „Beide Unternehmen passen perfekt zusammen und ergänzen sich hervorragend. Gemeinsam werden wir mit aller Kraft daran arbeiten, eine der größten Herausforderungen der Gesellschaft zu bewältigen: Nämlich eine deutlich wachsende Weltbevölkerung auf eine ökologisch nachhaltige Weise zu ernähren." Die Transaktion unterliegt üblichen Vollzugsbedingungen, einschließlich der Zustimmung durch die Mehrheit der Monsanto-Aktionäre zur Fusionsvereinbarung und der Genehmigung durch relevante Kartell- und andere Behörden. Bayer hat damit begonnen, die erforderlichen Genehmigungen einzuholen. Der Antrag soll noch in diesem Jahr in den USA gestellt werden und in der Europäischen Union voraussichtlich im 1. Quartal 2017.

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