Messung des magnetischen Moments eines ProtonsAm Kern des Antimaterie-Rätsels
Eine extrem genaue Messung des magnetischen Moments eines Protons könnte bei der Erklärung des Materieüberschusses im Universum helfen. Sekundenbruchteile nach dem Urknall entstanden Materie und Antimaterie in gleichen Mengen - um sich gegenseitig wieder auszulöschen. Doch ein kleiner Materieüberschuss überlebte und formte das uns heute bekannte Universum.
Präzisionsinstrument für diffizile Messungen: Ein einzelnes Proton wird in der vergoldeten Penning-Falle gespeichert. Diese besteht aus ringförmigen Elektroden, die durch isolierende Ringe aus künstlichem Saphir getrennt sind. Aus der Schwingung des Protons in der Falle lässt sich dessen magnetisches Moment bestimmen. (Bild: C. Rodegheri, MPI für Kernphysik)

