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Deutsche Medizintechnik bleibt Exportschlager

Die Export-Umsätze der deutschen Medizintechnik-Hersteller sind in den vergangen fünf Jahren um rund 70 Prozent auf 11,7 Milliarden Euro gestiegen. Gleichzeitig erhöhte sich die Exportquote seit 2003 von 54 auf aktuell mehr als 64 Prozent. Diese und andere Marktdaten der Branche gehen aus dem zur Fachmesse MEDICA erschienenen Jahrbuch "Die deutsche Medizintechnik-Industrie" des Medizintechnik-Branchenverband SPECTARIS hervor. Das Jahrbuch verdeutlicht das Potential der deutschen Medizintechnik und deren Bedeutung für die deutsche Wirtschaft. "Wird in Deutschland über Gesundheit diskutiert, dann leider meistens vor dem Hintergrund steigender Krankenversicherungsbeiträge und anderer Kosten. Besser wäre jedoch ein Blick auf den Kosten-Nutzen-Effekt", so SPECTARIS-Geschäftsführer Sven Behrens. Eine Gesellschaft, die immer älter werde, fordere innovative medizinische Leistungen. Diese würden jedoch beispielsweise durch Einsparungen bei Investitionen in moderne Geräte in Krankenhäusern gebremst. Neben aktuellen Marktzahlen liefert das Branchenbuch ausführliche Informationen zu den Strukturen des Gesundheitswesens in Deutschland und dessen politische Rahmenbedingungen. Weitere Kapitel widmen sich den Finanzierungsmöglichkeiten für Unternehmen, der Forschung und Entwicklung sowie den Regularien für Medizinprodukte - den Regulatory Affairs.

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