Elektrochemie

BASF und Volkswagen vergeben Wissenschaftspreis

Den internationalen „Wissenschaftspreis Elektrochemie“ von Volkswagen und BASF erhält in diesem Jahr Dr. Vanessa Wood, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, Department of Information Technology and Electrical Engineering, Schweiz. Die Jury, bestehend aus Vertretern von BASF und Volkswagen sowie der Wissenschaft, würdigte mit ihrer Entscheidung die herausragenden Forschungsergebnisse, die Dr. Wood auf dem Gebiet der Lithium-Ionen-Batterie erzielt hat.

BASF forscht an einer neuen Generation von Lithium-Ionen-Batterien: Ziel ist es die Energiedichte der Batterie deutlich zu erhöhen – und so den Einsatz speziell in Elektrofahrzeugen weiter auszubauen.

Sie untersuchte den Einfluss der Mikrostruktur der Elektrode auf die Leistungsfähigkeit der Batterie und entwickelte dafür neue bildgebende Analyseverfahren. Darauf aufbauend entwickelte Wood eine neue kostengünstige Herstellungstechnik, die kompatibel mit gängigen Verfahren ist. Dadurch hat die Wissenschaftlerin maßgeblich dazu beigetragen, die Leistungsfähigkeit von Lithium-Ionen-Batterien weiter zu verbessern.

Die feierliche Preisverleihung fand am 6. November an der Stanford University in Kalifornien, USA, statt. Die Auszeichnung wurde von Dr. Kurt Bock, Vorstandsvorsitzender der BASF SE, und Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, an Dr. Wood übergeben.

Der Wissenschaftspreis Elektrochemie ( www.science-award.com ) wurde von BASF und Volkswagen im Jahr 2012 ins Leben gerufen. Er wird jährlich ausgeschrieben und richtet sich weltweit an herausragende Wissenschaftler aus der akademischen Forschung. Ziel ist es, exzellente natur- und ingenieurwissenschaftliche Leistungen der Elektrochemie zu unterstützen und Impulse für die Entwicklung leistungsfähiger Energiespeicher zu geben. Das Preisgeld beträgt insgesamt 50000 Euro, der erste Platz ist mit 25000 Euro dotiert.

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„Bessere Batterien brauchen Innovationen aus der Chemie, denn Batterien sind kleine Kraftwerke, die chemische in elektrische Energie umwandeln“, sagte Dr. Kurt Bock, Vorsitzender des Vorstands der BASF SE. „Anode, Kathode, Separator und Elektrolyt entscheiden darüber, wie leistungsfähig eine Zelle ist. Dabei kommt es auf deren optimales Zusammenspiel an. Und daran arbeiten unsere Forscher mit Hochdruck. Wir sind der größte Automobilzulieferer in der Chemieindustrie und wollen daher auch bei der Elektromobilität ganz vorne dabei sein.“

„Der Volkswagen Konzern will die Elektromobilität aus der Nische holen und für möglichst viele Kunden attraktiv machen. Der Schlüssel dazu sind weitere Fortschritte in der Elektrochemie: Wir brauchen Batterietechnologien, die eine höhere Energiedichte, weniger Gewicht und geringere Kosten ermöglichen. Auf diesem Weg setzt Volkswagen nicht zuletzt auf eine enge Zusammenarbeit mit der Wissenschaft. Ich freue mich deshalb, dass wir mit Dr. Wood eine aufstrebende, vielversprechende Forscherin mit dem Wissenschaftspreis Elektrochemie 2014 auszeichnen dürfen“, sagte Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, anlässlich der Preisverleihung in Stanford.

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