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Graue Energie quantifizieren

Im Zuge der Technikbewertung und Technikfolgenabschätzung wird es zunehmend üblich, Produkte und Dienstleistungen unter Aspekten wie Aufwand und Ressourcenbelastung zu quantifizieren und zu analysieren. Dazu gehören sowohl der Energieaufwand als auch die Emissionen. So lässt sich der Lebenszyklus von Produkten unter dem Aspekt der Umweltverträglichkeit beurteilen.

Die überarbeitete Richtlinie "Kumulierter Energieaufwand (KEA); Begriffe, Berechnungsmethoden" trägt dazu bei, energietechnische Daten in einem einheitlichen Grundrahmen zur Verfügung zu stellen und vergleichbar zu machen. Sie beschränkt sich auf den Teilaspekt der Bilanzierung des Kumulierten Energieaufwands. Dieser ist unter anderem bei der Ökobilanz oder Lebenszyklusanalyse (LCA) ein wichtiger Kennwert für die energetische Ressourceneffizienz und die ökologische Bewertung des jeweils betrachteten Systems.

Die mit dieser Richtlinie quantifizierbaren Daten des Kumulierten Energieaufwands bilden eine wichtige Basis, um die Energieeinsparpotenziale im Zusammenhang zwischen Konstruktion, Herstellung, Nutzung und Entsorgung aufzuzeigen. Herausgeber der Richtlinie ist die VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt.

Ab sofort ist die VDI 4600 "Kumulierter Energieaufwand (KEA); Begriffe, Berechnungsmethoden", die die Ausgabe von Juni 1997 ersetzt, in deutsch-englischer Fassung für 70,10 Euro beim Beuth Verlag in Berlin, Tel. +49 30/2601-2260, erhältlich. Online-Bestellungen sind möglich unter http://www.vdi.de/richtlinien oder http://www.beuth.de/

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