Messe mit Konferenz zu Chemie- und Life Sciences-Themen

Barbara Schick,

Ilmac Lausanne 2026

Am 23. und 24. September 2026 wird die Expo Beaulieu Lausanne zum Treffpunkt der Schweizer Chemie- und Life-Sciences-Branche. Die Ilmac Lausanne 2026 mit rund 200 Ausstellenden erwartet in diesem Jahr 3.500 Fachbesucher und -besucherinnen. Im Zentrum stehen ein Conference-Programm mit mehr als 70 Vorträgen und Pitches und ein besonderer Bereich, nämlich die Future of Life Sciences-Area, wo zentrale Zukunftsthemen wie Process Analytical Technology, Life Science-Tools, künstliche Intelligenz, Quantum Computing und das Labor der Zukunft aufgegriffen werden.

Auf der Messe Ilmac in Lausanne (Impressionen aus dem Jahr 2024). © MCH Messe Schweiz (Basel) AG

Die Ilmac Lausanne hat sich in den vergangenen Jahren als fokussierte Plattform für die Westschweizer Chemie- und Life-Sciences-Industrie etabliert. Sie zeigt in diesem Jahr, wie sich Labor- und Prozesstechnologie, Automatisierung, Digitalisierung und industrielle Anwendungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette weiterentwickeln und bildet so über eine klassische Labormesse hinaus einen Branchentreffpunkt für Forschung, Industrie, Startups und Technologiepartner/-innen."Die Anforderungen an Labore, Produktion und Entwicklung verändern sich rasant. An der Ilmac Lausanne bringen wir die Akteurinnen und Akteure zusammen, die diese Transformation konkret gestalten", so Céline Futterknecht, Exhibition Director Ilmac.

Das Konferenz-Programm

Die begleitende Conference bildet das inhaltliche Zentrum der Veranstaltung. Sie schlägt die Brücke zwischen wissenschaftlicher Exzellenz und konkreter industrieller Anwendung. An beiden Tagen erwarten die Besuchenden mehr als 70 Vorträge und Pitches. Dabei geben nationale sowie internationale Speaker Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Zukunftsthemen.

Anzeige

Konferenztag 1 hat den Schwerpunkt Process Analytical Technology (PAT): Unter der Leitung der Swiss Chemical Society (SCS) und in Zusammenarbeit mit den Swiss Process and Chemical Engineers (SGVC) stehen Qualitätssicherung, AI-Integration sowie industrielle Anwendungen im Fokus.

Konferenztag 2 rückt Tools für den Life-Science-Bereich und das Schweizer Life-Science-„Ökosystem“ in den Fokus: Unter der Leitung von BioAlps, Kanton Waadt und InnoVaud wird gezeigt, wie biokonvergente Technologien und starke Partnerschaften Innovation von der Forschung in die Anwendung bringen.

Future of Life Sciences-Area: Innovation erleben

In der Future of Life Sciences-Area werden konkrete Anwendungen aus den Bereichen Automatisierung, künstlicher Intelligenz, Laborplanung und industrieller Digitalisierung gezeigt. Die kuratierte Plattform verbindet Showcases, Fachbeiträge und Dialogformate zur Frage, wie sich Forschung, Produktion und auch die Versorgung von Patienten und Patientinnen bis 2040 verändern könnten.

Die Area wird in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus dem Schweizer Life-Sciences-„Ökosystem“ realisiert, darunter die Unternehmen Siemens, HDI, Laborplaner Tonelli und weitere Branchenakteure. Gemeinsam zeigen sie - praxisnah und erlebbar - auf, wie Automatisierung, künstliche Intelligenz und industrielle Anwendungen zusammenspielen. Mit Brett Staahl (Co-Founder und VP External Innovation, Scribe Therapeutics) aus den USA erhält das Programm zudem internationale Perspektiven aus dem Life-Sciences-Bereich. Im Fokus stehen an beiden Tagen zentrale Zukunftsfragen der Branche:

  • Tag 1: Labor der Zukunft
    Im Zentrum steht die Transformation moderner Labore, von eigenständigen Einrichtungen hin zu vernetzten, datengetriebenen Hochleistungsplattformen. Automatisierung, neue Arbeitsweisen und digitale Prozesse zeigen, wie sich Geschwindigkeit, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit künftig verändern. Hier wird auch den Fragen nachgegangen: Was bedeutet dies für die Schweiz, und was sollten Unternehmen jetzt tun, um ihren Vorsprung zu sichern?
  • Tag 2: AI und Quantum Computing
    Der zweite Tag widmet sich dem Einfluss von künstlicher Intelligenz, Quantentechnologien und fortschrittlicher Automatisierung auf die gesamte Life-Sciences-Wertschöpfungskette – von Forschung und Entwicklung über Produktion und Regulierung bis hin zur Interaktion mit Patienten und Patientinnen. Im Fokus steht dabei, wie diese Technologien bereits heute Prozesse, Entscheidungen und die Zusammenarbeit im gesamten Ökosystem verändern. Auch am zweiten Thementag wird wieder betrachtet, was dies für die Schweiz bedeutet und was Unternehmen tun sollten, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

«Die Life-Sciences-Industrie ist Teil der Schweizer DNA. Um ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern, spielt die digitale Transformation entlang der gesamten Wertschöpfungskette eine zentrale Rolle – genau diese Entwicklungen macht die Future of Life Sciences – Area erlebbar», sagt Jens Feddern, Head Vertical Market Life Science, Siemens Schweiz AG.

Raum für Austausch und Kontakte-Knüpfen

Die Ilmac Lausanne schafft gezielt Raum für vielfältige Begegnungen. Ob im Speakers Corner, der Startup-Area oder Formaten wie «Women in Life Sciences», die Veranstaltung lebt vom persönlichen Austausch und dem Setzen wegweisender Impulse.

Beim täglichen Networking Lunch sowie dem Networking Apéro am ersten Messetag entstehen inspirierende Gespräche und neue Kontakte, ermöglicht durch Endress+Hauser als Networking Partner und ein Umfeld, das bewusst auf Qualität, Dialog und Vernetzung ausgerichtet ist. Der Apéro wird zusätzlich gemeinsam mit Apin realisiert. Beide Events sind im Ticketpreis inbegriffenm und gelten sowohl bei Besuchenden als auch Ausstellenden als beliebte Anlässe zum Netzwerken.

Die Ilmac Lausanne steht mit Innovationskraft und internationaler Relevanz für exquisites und persönliches Networking in einem kompakten 2-Tages-Format, eingebettet in eine bedeutende Life-Science-Regionen Europas. Die Plattform der Westschweiz ergänzt die Ilmac Basel, die größte internationale Fachmesse der Chemie- und Life-Science-Industrie in der Schweiz. «In Lausanne entstehen persönliche Begegnungen und neue Partnerschaften, während Basel die internationale Bühne für die Branche bietet. Genau dieses Zusammenspiel macht die Ilmac einzigartig», so Futterknecht.

Ilmac-Format übers ganze Jahr

Mit Ilmac 365 bleibt die Branche das ganze Jahr über vernetzt (www.ilmac.ch/365). Vor und während der Messe unterstützt die Plattform als persönlicher Event-Assistent bei der individuellen Planung des Besuchs und ergänzt das Live-Erlebnis durch digitale Networking- und Informationsangebote. Die vollständige Agenda, ausstellende Unternehmen sowie weitere Informationen zur Veranstaltung sind digital abrufbar unter 365.ilmac.ch/event/ilmac-lausanne-2026 sowie in der „Ilmac 365“-App.

Quelle: MCH Exhibitions & Events

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Neuer Eigentümer

Domo-Chemiewerk in Leuna gerettet

Das Chemiewerk Domo Caproleuna in Leuna wird nicht stillgelegt. Eine von InfraLeuna und Leuna-Harze gegründete Auffanggesellschaft hat den Standort übernommen und damit 436 Arbeitsplätze gesichert. Zugleich hat das zuständige Gericht das...

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren