Veranstaltung
Internationale MIXTOX-Konferenz
Chemikalien wie Pestizide, Biozide oder generell aktive Substanzen sind sowohl in ihrer Vermarktung als auch in ihrem Einsatz gesetzlich reguliert. Die Regulierung basiert dabei unter anderem auf (öko-)toxikologischen Risiko-, Gefahrens- und Expositionsbewertungen, die bislang hauptsächlich für einzelne Substanzen durchgeführt wurden. Jedoch gewinnt auch die Bewertung von Substanzgemischen für die Regulierung immer mehr an Bedeutung.
Die erste Internationale Fresenius-Konferenz "Toxicity of Chemical Mixtures: Risk, Hazard and Exposure Assessment" vom 9. bis 10. Dezember 2014 in Mainz informiert darüber, wie die (Öko-)Toxizität von Substanzgemischen bislang beurteilt wird und welche Aspekte in der Erforschung des Themas derzeit gewichtet werden. Darüber hinaus üben die Teilnehmer in einem integrierten Hands-on-Workshop, das Risiko von kombinierten aktiven Substanzen korrekt abzuschätzen.
Die Veranstaltung konzentriert sich einerseits auf regulatorische Fragen, andererseits auf Bewertungsmethoden und -ansätze. Zu den Highlights der Konferenzagenda gehören Vorträge zum wissenschaftlichen Hintergrund und der Methodenentwicklung im Bereich Risikobewertung bei kombinierter Exposition, zu mehrstufigen Ansätzen zur Gefahrenabschätzung bei gleichzeitiger Exposition gegenüber mehreren, verschiedenartigen Chemikalien sowie zur Harmonisierung unsicherer Faktoren und der Charakterisierung von Risiken über die Anwendung mechanistischer Deskriptoren. Desweiteren behandelt die Veranstaltung die Benutzung des "maximum cumulative ratio tool's" (MRT) und geht der Frage nach, ob toxikokinetische und dynamische Modelle dazu geeignet sind, um synergistische Interaktionen zwischen Chemikalien verstehen, quantifizieren und vorhersagen zu können.
Die Konferenz findet auf Englisch statt. Das komplette Programm gibt es im Internet unter www.akademie-fresenius.de/2240.








