Internationale Pharma-Konferenz

Munich Protein Formulation and Stability Conference

Geschenk zum fünfjährigen Bestehen: Als einen der Hauptredner zur "Munich Protein Formulation and Stability Conference" hatte Coriolis Pharma Prof. Dr. John Carpenter aus Colorado eingeladen.

Anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens hat die international tätige Coriolis Pharma zu einer wissenschaftlich hochkarätigen Konferenz nach München geladen. Rund 130 Teilnehmer informierten sich über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse in der Formulierungsentwicklung und zur Stabilität von Proteintherapeutika.

Neben renommierten internationalen Experten wie Prof. Wim Jiskoot (Leiden Amsterdam Center for Drug Research), Prof. Gerhard Winter und Prof. Wolfgang Friess (LMU München) und Prof. Christian Schöneich (University of Kansas) folgte auch Prof. John Carpenter (University of Colorado) der Einladung von Coriolis Pharma. Als einer der Hauptredner bei der "2013 Munich Protein Formulation and Stability Conference" erläuterte Prof. John Carpenter den Teilnehmern aus Wissenschaft und Industrie, wie unterschiedliche Herstellungsverfahren von Biopharmazeutika die Entstehung von Proteinpartikeln beeinflussen können und wie sich diese Prozesse überwachen lassen.

Proteinpartikel ursächlich für Immunogenitätseffekte
Eine solche Partikelbildung steht im Verdacht, eine der Ursachen von Immunogenitätsreaktionen bei Patienten nach der Applikation von Biopharmazeutika zu sein. Auch Prof. Christian Schöneich und Prof. Wim Jiskoot widmeten sich in ihren Vorträgen diesem Thema. Das einhellige Fazit der renommierten Protein-Forscher: Immer mehr Daten weisen darauf hin, dass die unerwünschten Proteinpartikel Immunantworten bei Patienten auslösen können.

Prof. Gerhard Winter gewährte den Konferenzteilnehmern Einblicke in aktuelle Entwicklungen bei der Gefriertrocknung biotechnologisch hergestellter Arzneimittel. Sein Kollege Prof. Wolfgang Friess, ebenfalls vom Department Pharmazie, Lehrstuhl für Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie an der LMU München sprach über die Aggregation monoklonaler Antikörper. Dr. Andrea Hawe, Chief Scientific Officer von Coriolis Pharma, rundete das Programm mit einem Überblick über bewährte und innovative Methoden zur Analytik von Proteinaggregaten und -partikeln ab.

Das Dienstleistungsunternehmen Coriolis Pharma hatte die eintägige Fachkonferenz anlässlich des eigenen fünfjährigen Bestehens am 17. Oktober ausgerichtet. Als Spezialist mit hohem wissenschaftlichem Anspruch unterstützt das unabhängige Unternehmen in privater Hand die biopharmazeutische Industrie bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten in den Bereichen Proteinanalytik und Formulierungsentwicklung für biotechnologisch hergestellte Arzneimittel.

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