Kooperation

Melanie Steinbeck,

Merck und Opentrons Labworks schließen Partnerschaft für Laborautomatisierung

Der Wissenschafts- und Technologiekonzern Merck und Opentrons Labworks Inc., ein Anbieter automatisierter Laborlösungen und einfach zugänglicher Robotik, haben eine  Vereinbarung bekannt gegeben. Ziel der auf mehrere Jahre angelegten Partnerschaft ist es, Testkits auf einer individuell anpassbaren Opentrons-Flex-Arbeitsstation zu automatisieren.

Maßgeschneiderte robotergestützte Arbeitsstation automatisiert breites Unternehmensportfolio an biologischen Tests. © Merck

Entwicklung von Plattform-Workflows

Gemeinsam wollen die Wissenschaftler und Ingenieure der Partnerunternehmen Plattform-Workflows entwickeln und verifizieren, bei denen automationsfähige Tests aus dem umfangreichen Sortiment von Merck zum Einsatz kommen. Im Zusammenspiel sollen die individuell anpassbare Arbeitsstation und die automationsfähigen Tests für mehr Konsistenz und einen höheren Durchsatz sorgen, indem der manuelle Arbeitsaufwand und repetitive Aufgaben mithilfe eines anwenderfreundlichen Robotersystems reduziert werden.

„Das Hauptinteresse unserer Kunden liegt auf Tools und Technologien, mit denen sich die Reproduzierbarkeit und Produktivität verbessern lässt, damit sie sich auf komplexere Aufgaben konzentrieren können, die ihre wissenschaftliche Arbeit schneller voranbringen“, sagt Jean-Charles Wirth, Leiter Science & Lab Solutions im Unternehmensbereich Life Science von Merck. „Die Partnerschaft mit Opentrons unterstreicht unsere Fokussierung auf Laborautomatisierung und -digitalisierung. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Wissenschaftler über alle Phasen ihrer Prozesse hinweg mit Tools zu unterstützen, mit denen sie die Effizienz, Sicherheit und Erfolgsquote bei der Entwicklung neuer Arzneimittelkandidaten erhöhen können.“

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Arbeitsstationen und Testkits ab Mitte 2025

Ab Mitte 2025 können Kunden bei Merck entsprechende Arbeitsstationen und Testkits bestellen. Anwendungen werden ein breit gefächertes Spektrum an Workflows für die Vorbereitung von Proteinproben sowie Molekül-, Zell-, Biochemie- und Chemie-basierte Workflows beinhalten, deren Einführung innerhalb der gesamten Laufzeit der Vereinbarung erfolgen soll.

„Unser Anspruch ist es, Laborautomatisierung so zugänglich wie möglich zu machen. Zu diesem Zweck suchen wir Partner, die unsere Vision teilen“, sagt Jonathan Brennan-Badal, CEO von Opentrons. „Mit seinem breit gefächerten Angebot an hochwertigen Produkten für die pharmazeutische Entwicklung und Herstellung nimmt der Unternehmensbereich Life Science von Merck eine führende Position ein. Wir freuen uns darauf, dieses Angebot mit unseren eigenen ausgewiesenen Kompetenzen auf den Gebieten Automatisierung, Service und Support zu verbinden.“

Durch die Kombination der Automatisierungs- und Serviceexpertise von Opentrons und der starken Forschung & Entwicklung, Lieferkette und leistungsfähigen Qualitätssysteme von Merck wollen die Partner zuverlässige Produkte bereitstellen können, welche die Forschung effizienter machen – von der Proben-Vorbereitung bis zur Analyse in Bereichen wie Immundetektion, Proteinforschung, Enzymtechnologie, Genom-Editierung, Omics-basierte Forschung, pharmazeutische Entwicklung, Serviceleistungen und Prüfung sowie Zellkultur.

Merck ergänzt damit sein bestehendes Angebot an innovativen, die Produktivität biowissenschaftlicher Labore verbessernden Produkten, wie den Millicell DCI Digital Cell Imager, der laut Unternehmen eine beschleunigte Zellkulturanalyse ermöglicht.

Quelle: Merck

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