Lauda präsentierte Kooperationen
Mit Start-ups an neuen Lösungen in der Heiz- und Kühltechnik arbeiten
Eine Hausmesse mit vier hoch innovativen Start-ups präsentierte Lauda Dr. R. Wobser GmbH & Co. KG anlässlich einer Feier zum 80. Geburtstag des früheren Geschäftsführenden Gesellschafters sowie heutigen Beirats und Gesellschafters Dr. Gerhard Wobser.
»Mit der Zusammenarbeit wollen wir technische Tendenzen und Technologieentwicklungen frühzeitig erkennen und wahrnehmen sowie innovativen Start-ups Kooperationen auf Augenhöhe bieten«, betonte Dr. Gunther Wobser, Geschäftsführender Gesellschafter von Lauda bei der Vorstellung der vier Start-ups und deren Erfindungen. »Lauda hat im Zusammenwirken mit Start-ups sehr gute Vorarbeit geleistet«, berichtete Robert Tietze, seit Mai 2019 Start-Up Manager bei Lauda, von seinen Erfahrungen der ersten Monate. Es habe sich gezeigt, dass es für gewisse Themenschwerpunkte Koryphäen gebe, die sich vornehmlich an Universitäten konzentrierten, aus denen dann interessante Neugründungen entstünden.
Eines der vier Start-ups hat ein Heizverfahren entwickelt, das auch in Präzisionsheizverfahren wie etwa in der Bio-, Pharma-, Chemie- und Automotive-Technologie zur Anwendung kommen kann: Ein innovatives System für industrielle Heizprozesse – im ersten Schritt für die Verpackungsindustrie – ist die patentierte Erfindung der Watttron GmbH in Freital bei Dresden. Lauda hat mit dem mehrfach ausgezeichneten Unternehmen seit fast einem Jahr eine enge, vertrauensvolle Kooperation in verschiedenen Bereichen. Mit dem modularen Heizsystem lassen sich bei der Herstellung von Verpackungen bis zu 30 Prozent Material einsparen. Durch Aneinanderreihungen von Modulen können je nach Wunsch des Kunden verschiedene Formen realisiert werden. Auf jedem Modul befinden sich 64 Heizpixel von denen jeder individuell angesteuert und geregelt werden kann. Dadurch ist es möglich, individuelle Heizprofile zu erzeugen, die sich innerhalb von Sekunden gezielt ändern können. Durch dieses Verfahren lassen sich Verpackungen im Thermoverfahren und beim Kontaktheizen effizienter herstellen. So werden zum Beispiel bei einem Joghurtbecher die Bereiche des Materials mehr erhitzt, die besonders stark verformt werden, während die Bereiche, die kaum oder nur wenig verformt werden, weniger erwärmt werden.
Quelle: Lauda










