Bilanz für das Geschäftsjahr 2016
Sartorius wächst zweistellig
Der Pharma- und Laborzulieferer Sartorius aus Göttingen hat das Geschäftsjahr 2016 mit dynamischem, zweistelligen Umsatz- und Ertragswachstum abgeschlossen.
„2016 war erneut ein sehr erfolgreiches Jahr für Sartorius, sowohl in operativer als auch in strategischer Hinsicht“, so Konzernchef Dr. Joachim Kreuzburg auf der Bilanzpressekonferenz in Göttingen. Auch für das laufende Geschäftsjahr rechnet Sartorius mit deutlichem Wachstum und einer weiteren Steigerung der Profitabilität.
Sartorius erzielte im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatzanstieg von wechselkursbereinigt 18,2 % auf 1300,3 Mio. Euro nach 1114,8 Mio. Euro im Vorjahr (nominal +16,6 %). Alle Regionen trugen mit zweistelligen Wachstumsraten zur Geschäftsentwicklung bei. Der operative Gewinn stieg im Berichtszeitraum erneut überproportional zum Umsatz. So steigerte Sartorius sein operatives EBITDA um 23,6 % auf 325,4 Mio. Euro und die entsprechende Marge von 23,6 % auf 25,0 %. Der maßgebliche Konzernnettogewinn erhöhte sich um 23,5 % von 107,4 Mio. Euro auf 132,6 Mio. Euro.
Angesichts anhaltend starken organischen Wachstums hat Sartorius die Umsetzung seines Investitionsprogramms beschleunigt. Die Investitionen erhöhten sich im Berichtsjahr von 113,1 Mio. Euro auf 152,1 Mio. Euro; die entsprechende Quote bezogen auf den Umsatz lag bei 11,7 % nach 10,1 % im Vorjahr.
Sartorius beschäftigte zum Jahresende 2016 weltweit 6911 Mitarbeiter und damit 11,7 % bzw. 726 Personen mehr als im Vorjahr. Davon kamen 77 Mitarbeiter im Zuge von Akquisitionen ins Unternehmen. In Deutschland sind 2624 Mitarbeiter für Sartorius tätig, davon 2275 am Stammsitz in Göttingen.
Geschäftsentwicklung der Sparten
Die Sparte Bioprocess Solutions, die auf Einwegprodukte für die Herstellung von Biopharmazeutika konzentriert ist, erwies sich im Berichtsjahr erneut als Wachstumsmotor. Sie erzielte ein Umsatzplus von wechselkursbereinigt 22,1 % auf 975,0 Mio. Euro (nominal +20,5 %). Organisch legte die Sparte um rund 20 % zu; Akquisitionen lieferten einen Wachstumsbeitrag von rund 2 Prozentpunkten. Der operative Ertrag der Sparte stieg aufgrund von Skaleneffekten deutlich überproportional zum Umsatz um 27,5 % auf 273,5 Mio. Euro.
Auch die Sparte Lab Products & Services setzte ihre positive Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr fort. Ihr Umsatz erhöhte sich wechselkursbereinigt um 7,9 % auf 325,3 Mio. Euro (nominal +6,5 %). Die zur Jahresmitte 2016 akquirierten Unternehmen IntelliCyt und ViroCyt trugen hierzu rund 3 Prozentpunkte bei. Der operative Ertrag der Sparte stieg um 6,5 % auf 51,9 Mio. Euro.










