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Science4Life präsentiert die Sieger des Venture Cups 2011

Die Gewinner des diesjährigen Science4Life Venture Cups stehen fest: Das Team der Nano4Imaging GmbH aus Aachen erringt den ersten Platz und wurde im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank mit neun anderen Teams für herausragende Geschäftsideen ausgezeichnet.

Prämiert wurden die zehn besten Teams des Science4Life Venture Cups 2011 von den Schirmherren der Gründerinitiative Science4Life e.V., Steffen Saebisch, Staatssekretär im Hessischen Wirtschaftsministerium und Prof. Dr. Jochen Maas, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH. Die Gewinner erhielten Geldpreise von insgesamt 66000 Euro. 50 Prozent der prämierten Businesspläne beziehen sich auf Innovationen aus dem Bereich der Biotechnologie. Weitere innovative Produkte und Dienstleistungen entstammen den Sparten Medizintechnik, Chemie und Agrarwissenschaften.

Das genaue Ranking wurde am Montagnachmittag von einer hochkarätig besetzten Jury festgelegt. Den Jury-Vorsitz hatte Prof. Dr. Heinz Klandt vom Lehrstuhl für Unternehmensgründung der European Business School inne. Im Rahmen der mehrstündigen Jury-Sitzung präsentierten die fünf besten Teams ihre Geschäftsideen. Anschließend stellten sie sich einer intensiven fachlichen Diskussion. Um dafür gut vorbereitet zu sein, durchliefen die Gründerteams kurz zuvor einen dreitägigen Intensiv-Workshop mit individuellen Coachings, Diskussionsrunden und einem ausführlichen Videotraining.

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"Die Nominierung war für uns eine große Überraschung. Der Workshop hat unser Team zusammengeschweißt. Das ist für uns fast noch wichtiger als der Preis. Wir freuen uns sehr über den Gewinn", sagte Prof. Dr. Paul J. A. Borm vom Siegerteam Nano4Imaging.

Die Gewinner des 13. Science4Life Venture Cups 2011 sind:

1. Preis, dotiert mit 30000 Euro: Nano4Imaging GmbH (Aachen)

2. Preis, dotiert mit 15000 Euro: med4life (Bonn)

3. Preis, dotiert mit 5000 Euro: Epivios (Düsselsdorf)

4. Preis, dotiert mit 3000 Euro: CreativeQuantum (Berlin)

und ebenfalls 4. Preis und 3000 Euro: SpreeLabs (Berlin) (beide Teams gleiche Bewertung.)

Über jeweils 2000 Euro Preisgeld freuen sich die Teams der Plätze sechs bis zehn (in alphabetischer Reihenfolge):

AyoxxA Living Health Technologies Pte. Ltd (Singapur)

BianoScience (Jena)

Imevax (München)

Phenospex GmbH (Aachen)

VivoSensMedical GmbH (Leipzig)

"An der aktuellen Wettbewerbsrunde beteiligten sich rund 250 Teilnehmer mit insgesamt 78 Geschäftsideen, fast die Hälfte der 53 eingereichten Businesspläne wurde von bereits gegründeten Unternehmen verfasst. Wir freuen uns über unverändert hohe Teilnehmerzahlen beim Science4Life Venture Cup, vor allem aber auch über die hohe Qualität der eingereichten Beiträge. Dies bestätigt unser Konzept bei der Gründerinitiative Science4Life nachhaltig: Je innovativer und marktnäher die Geschäftsidee eines Technologieunternehmens ist, desto wettbewerbsfähiger wird das Unternehmen am Markt agieren können und desto stärker ist damit auch der Wachstums- und Beschäftigungseffekt", sagte Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch bei der feierlichen Abschlussprämierung in der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main. "Die Gründerinitiative Science4Life leistet mit der Unterstützung junger Unternehmer in den Bereichen Life Sciences und Chemie einen wichtigen Beitrag auf dem Weg Deutschlands in eine moderne und nachhaltig ausgerichtete Bioökonomie. In einigen Lebensbereichen hat sich die Bioökonomie schon etabliert und leistet hier bereits signifikante Beiträge zu unserer Volkswirtschaft. Beispielsweise liefern die Forschungsergebnisse der "roten" Biotechnologie die Basis für immer bessere Medikamente und tragen damit zur Stabilisierung unseres Gesundheitssystems bei. Im Bereich der "weißen", der industriellen Biotechnologie werden verstärkt neue Prozesse in der Produktion von Wertstoffen eingesetzt, die einen ressourcenschonenden Umgang mit Energien und Rohstoffen ermöglichen. Damit wird die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Forschungs- und Produktionsstandorts Deutschland weiter gestärkt", betonte Saebisch.

Auch Schirmherr Prof. Dr. Jochen Maas betonte die Innovationskraft, die von Gründungen im Bereich Life Sciences ausgeht: "Aktuelle Statistiken besagen, dass 98 Prozent aller Innovationen in der Pharmabranche ihren Ursprung außerhalb der großen Konzerne, an Universitäten und in kleinen Biotechunternehmen haben. Die Zusammenarbeit mit diesen Partnern gewinnt auch für Sanofi zunehmend an Bedeutung, denn die komplexen Zusammenhänge von Krankheiten und ihren Ursachen können wir nur im Team mit unseren Partnern erfolgreich erforschen", sagte Maas und begrüßte in diesem Zusammenhang die zahlreichen Einreichungen aus der Biotechnologie und Medizintechnik, auf die jeweils ein Drittel der eingereichten Businesspläne entfielen. Weitere Produktideen und Dienstleistungen aus der aktuellen Wettbewerbsrunde stammten aus dem Gesundheitswesen bzw. sind den Themenfeldern Materialwissenschaft, Nanotechnologie, Umwelttechnik, erneuerbare Energie und Chemie zuzuordnen.

Gründer haben schon in Kürze wieder Gelegenheit, ihre Geschäftsideen bei dem bundesweit ausgetragenen Businessplan-Wettbewerb einzureichen: Am 01.09.2011 startet die 14. Wettbewerbsrunde des Science4Life Venture Cups.

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