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Tsurumi Pumpen: 25 Jahre in Europa

Der Pumpenhersteller Tsurumi feiert Jubiläum: Im Herbst 1983 öffneten die Japaner ihre Europazentrale in Düsseldorf.

Seit dem ist der Spezialist für Schmutzwasserpumpen rasant gewachsen.
Aktuell erhältlich sind etwa 250 Modelle mit Fördermengen bis 12 m3/min bzw. 170 m Förderhöhe, die auch für den Einsatz in Wasserschutzgebieten geeignet sind. Fokussiert ist Tsurumi auf das Bauhauptgewerbe mit Schwerpunkt Tiefbau - hier gilt das Unternehmen als europäischer Marktführer. "Stark holen die beiden anderen Standbeine auf, Pumpen für kommunale Anwendungen und die Industrie", teilte Geschäftsführer Daniel Weippert in Düsseldorf mit. Dabei gehe es vornehmlich um Abwässer und explosionsgefährdete Einsatzumgebungen.

Global betrachtet hat die seit 1924 bestehende Firma aus Osaka längst den Olymp der Branche erreicht: Mit einer Jahresproduktion von 700.000 Einheiten und 250 Millionen Euro Umsatz gilt das 1000 Mitarbeiter zählende Unternehmen auch weltweit als Marktführer. Es gäbe kein Land der Erde ohne Tsurumi-Pumpen, führt man stolz an. Hergestellt werden die meisten Modelle im Hauptwerk in Kioto, in einer der modernsten Produktionsstätten ihrer Art. Die kleineren Modelle kommen überwiegend aus der 1997 errichteten Fabrik in Taiwan. Der Vertrieb erfolgt sowohl direkt als auch über ein flächendeckendes Händlernetz, über das in allen Teilen Deutschlands Beratung, Verkauf und Service angeboten wird. Logistisch wird die Belieferung ganz Europas von Düsseldorf aus gesteuert.

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Branchenkenner sehen die Bauart der Pumpen, die sich teils deutlich vom Wettbewerb unterscheidet, als Grundlage für den Markterfolg der Japaner.
Tsurumi steht für hohe Förderleistungen, lange Standzeiten und niedrige Folgekosten. Um das zu erreichen, sind die Pumpen nach dem Baukastenprinzip aufgebaut. Vorteil: Der Anwender kann gängige Wartungsarbeiten schnell und einfach selbst erledigen. Durch allerhand technische Finessen, wie der patentierten Zwangsschmierung, dem hermetischen Feuchtigkeitsschutz, der großzügigen Wärmeableitung oder den widerstandsfähigen Materialien bestehen die Pumpen in härtesten Einsatzbedingungen. Tsurumi nennt das "vorbeugende Instandhaltung". Den Beweis lieferte vor wenigen Wochen die Zwischenbilanz eines deutschen Kunden: 60 Pumpen liefen über vier Jahre ununterbrochen in der Wasserhaltung eines Tunnels und verursachten Ersatzteilkosten von lediglich 25 TEUR. Händler bestätigen, dass die Lebensdauerkosten einer japanischen Pumpe erheblich unter dem Branchendurchschnitt liegen. Mit diesem hohen Maß an Kundenorientierung ist Tsurumi ausgesprochen zuversichtlich, auch weiterhin Wachstum generieren zu können.

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