Verantwortlichen Umgang mit Kunststoffen fördern

BASF tritt dem World Plastics Council bei

BASF ist dem World Plastics Council (WPC) beigetreten, einer globalen Organisation führender Unternehmen der Kunststoffindustrie. Der WPC treibt Industriethemen von globaler Relevanz voran, wie zum Beispiel den verantwortlichen Umgang mit Kunststoffen, effizientes Abfallmanagement und Lösungen gegen Meeresabfälle.

Das Herz der BASF-Gruppe ist die BASF SE mit ihrem Stammwerk in Ludwigshafen am Rhein. Mit etwa 250 Produktionsbetrieben, vielen hundert Laboren, Technika, Werkstätten und Büros auf einer Fläche von rund zehn Quadratkilometern, ist es der größte zusammenhängende Chemiekomplex der Welt. Das Stammwerk der BASF ist auch die Wiege des Verbundkonzepts: Produktionsanlagen, Energieflüsse und Logistik werden intelligent miteinander vernetzt, um Ressourcen so effizient wie möglich zu nutzen. (Bild: BASF)

„Nachhaltiges Wirtschaften ist ein wesentlicher Bestandteil der Strategie der BASF und war schon seit ihrer Gründung eine zentrale Inspiration. Wenn beispielsweise Nebenprodukte einer Anlage als Rohstoffe für eine andere genutzt werden, begrenzt das die Abfallerzeugung und erhöht die Effizienz. Dieses Verbundprinzip ist Teil der Identität der BASF“, erklärt Raimar Jahn, President Performance Materials, BASF.

„Darüber hinaus engagieren wir uns in Initiativen, wie zum Beispiel Operation Clean Sweep®, die globale Herausforderungen adressieren und komplette Wertschöpfungsketten einbeziehen. Wir setzen dieses internationale Programm um, das verhindern soll, dass Kunststoffpellets in die Umwelt gelangen“, sagt Jahn. „Mit dem Beitritt zum WPC möchten wir weiter daran mitwirken, eine Welt zu schaffen, die eine tragfähige Zukunft mit verbesserter Lebensqualität für alle bietet.“

James Seward, Vorsitzender des WPC und Vice President bei LyondellBasell, begrüßt BASF als neues Mitglied, das den WPC in seinen globalen Bemühungen darin unterstützt, nachhaltige Ergebnisse für die Kunststoffindustrie und die Gesellschaft zu erzielen. Laut WPC hat sich die Industrie im Rahmen der ‚Erklärung der globalen Kunststoffverbände für Lösungen zu Meeresabfällen‘ zu zahlreichen Initiativen zusammengeschlossen, mit dem Ziel, Müll im Meer auf der ganzen Welt zu untersuchen und zu vermeiden. Diese Erklärung wurde von 80 Kunststoffverbänden in 35 Ländern verabschiedet. Der aktuellste Fortschrittsbericht listet 260 Projekte auf, die in verschiedenen Teilen der Welt abgeschlossen wurden oder noch im Gang sind.

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BASF ist ebenso Mitglied des Amerikanischen Chemieverbands und von PlasticsEurope, die assoziierte Mitglieder des WPC sind und auf eine nachhaltigere, zirkulare und ressourceneffiziente Wirtschaft hinwirken. Das WPC ersetzt keine nationalen oder regionalen Kunststoffverbände. Vielmehr konzentriert sich der Verband auf Themen, die globale oder zumindest multi-regionale Lösungen erfordern. Für ein Unternehmen wie BASF, das in allen Märkten vertreten ist, können diese weit verbreiteten Aktionen über alle Regionen hinweg umgesetzt werden, um zu einer Kreislaufwirtschaft und einer saubereren Zukunft beizutragen.

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