Antikörper für Forschung und Entwicklung

Yumab geht neue Wege

Das Biotech-Unternehmen Yumab erschließt sich durch seinen Umzug ans Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung größere Räume und damit ein neues Wachstumspotenzial.

Freut sich über neues Wachstumspotenzial: das Yumab Management-Team.

Die Yumab GmbH, vor fünf Jahren als Spin-off der Technischen Universität Braunschweig (TUBS) gegründet, bietet maßgeschneiderte voll-humane monoklonale Antikörper für Forschung und Entwicklung an. Aufgrund des erfolgreichen Wachstums in den letzten zwei Jahren entschloss sich die Geschäftsführung, den Firmensitz auf den Science Campus Braunschweig-Süd zu verlegen, um den gestiegenen Bedarf an Räumlichkeiten, technischer Infrastruktur und hochwertigen wissenschaftlichen Kooperationen zu decken. 

Aufbauend auf der mehr als 28-jährigen Erfahrung und Kompetenz der Firmengründer Prof. Dr. Stefan Dübel, Dr. André Frenzel, Prof. Dr. Michael Hust und Dr. Thomas Schirrmann im Bereich Antikörper-Entwicklung und Phagen-Display, wurde Yumab Ende 2012 gegründet, um die Nachfrage an voll-humanen Antikörpern in der biologischen Forschung und pharmazeutischen Entwicklung zu bedienen. In den vergangenen Jahren hat das Team eine – nach eigenen Angaben – einzigartige und vielseitige Technologieplattform für die Herstellung rekombinanter, voll-humaner monoklonaler Antikörper entwickelt, die in verschiedenen Antikörperformaten angeboten werden und für verschiedene Anwendungen eingesetzt werden können; z.B. in der Therapie oder Diagnostik.

Anzeige

Yumab bietet seine Dienstleistung zur zielgerichteten Antikörperentwicklung auf Honorarbasis oder in Lizenzmodellen an. Zu den Dienstleistungen gehören u.a. die schnelle und umfassende Entwicklung und Optimierung von voll-humanen monoklonalen Antikörpern, die Erstellung individueller Genbibliotheken oder die Entwicklung von nach Kundenwunsch abgestimmten Antikörpern – dabei auch gegen schwer zugängliche Antigene.

Als Ein-Mann-Firma mit Thomas Schirrmann (CEO) gestartet, hat sich Yumab mittlerweile mit einer 20+ zählenden Belegschaft zu einem soliden, weltweit agierenden Unternehmen entwickelt, das den globalen generellen Trend nach voll-humanen Antikörpern in der Immuntherapie vorantreibt. „Um die speziellen Bedürfnisse der U.S.-amerikanischen Kunden noch besser erfüllen zu können, hat der Biotech-Pionier im November 2017 seine erste U.S.- Tochtergesellschaft – Yumab Inc. – mit Sitz in Atlanta, Georgia eröffnet.

Um weiteres nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen, hat das Unternehmen nun seinen Firmensitz in größere Räumlichkeiten am renommierten Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) auf dem Science Campus Braunschweig-Süd verlegt. Prof. Dr. Dirk Heinz, wissenschaftlicher Geschäftsführer des größten deutschen akademischen Instituts für Infektionsforschung, sieht den Einzug der Yumab GmbH als wahre „Win-Win“-Situation für alle Beteiligten an, mit weitreichendem Potenzial für neue Kooperationen: „Der erleichterte Zugang zu Yumabs spezifischen voll-humanen Antikörpern ermöglicht neuartige therapeutische Ansätze für die Bekämpfung Antibiotika-resistenter Krankheitserreger, die eine enorme Bedrohung in der modernen Medizin darstellen.“ Thomas Schirrmann ist von den Vorteilen, die der Science Campus Braunschweig-Süd bietet, überzeugt: „Yumab wird sowohl von der wissenschaftlichen Exzellenz als auch von den modernen Forschungseinrichtungen und Technologien auf dem Campus profitieren. Dieser bietet ein ideales Umfeld für die Entwicklung neuartiger Antikörper-basierter Immuntherapien.”

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige

Ergonomie am Arbeitsplatz zahlt sich aus

Besonders in der Life-Science-Industrie bilden qualifizierte Mitarbeiter ein wesentliches Fundament. Informieren Sie sich über die Vorteile, die hier ergonomische Arbeitsplätze von item der Life-Science-Branche bringen: Jetzt mehr erfahren!

mehr...

Onkologie

Immuntherapie direkt aus der Krebszelle

Bispezifische Antikörperfragmente, sogenannte BiTEs, verbinden T-Zellen mit den Tumorzellen und können dadurch den programmierten Zelltod der Krebszelle auslösen. Heidelberger Wissenschaftlern ist es jetzt gelungen, BiTEs durch die Krebszellen...

mehr...
Anzeige
Anzeige

Krebsdiagnostik

Biomarker für Krebs im Rachenraum

Eine steigende Zahl von Krebsfällen im Rachenraum gilt als Folge einer Infektion mit humanen Papillomviren. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum fanden nun heraus, dass ein Bluttest auf bestimmte Antikörper gegen HPV gefährdete...

mehr...