Bewegungsmuster von Skyrmionen sichtbar gemachtDer Tanz der Nanowirbel
Mit Hilfe der Röntgenholografie gelang es, die Bewegungsmuster sogenannter Skyrmionen sichtbar zu machen. Dabei stießen die Forscher auf eine neue Erkenntnis: Die Nanowirbel besitzen eine Masse.
Der dünne magnetische Film wird hier als graue Scheibe gezeigt. Seine lokale Magnetisierung verdeutlichen die kleinen Pfeile. In der Mitte befindet sich ein magnetischer Wirbel. Ein Nanodraht aus Gold in Form eines „Omegas“ umgibt die Magnetschicht. Ein kurzer Strompuls durch diesen Nanodraht lenkt das „Skyrmion“ (blaue Kugel) aus seiner Ruhelage aus. Auf einer Spiralbahn bewegt es sich zurück in seine Ausgangsposition. Dies lässt sich mit Hilfe der Röntgenholografie beobachten. Die spiralförmige Bahn und das Skyrmion sind schematisch oberhalb der Struktur dargestellt. (© Grafik: B. Krüger)

