Tropfenexperimente mit SuspensionenDas Tropfverhalten lässt sich steuern
Ihr Ergebnis kann dazu beitragen, Arzneimittel genauer zu dosieren, das Druckbild von Tintendruckern zu verfeinern oder Spezialbeschichtungen exakter aufzusprühen.
Blick in ein Tropfenexperiment: Die Forscher konnten erstmals belegen, dass Feststoffteilchen in Suspensionen den Tropfvorgang auslösen und beschleunigen. Unten: Siliconöl ohne Festkörper-Partikel. Die fünf Aufnahmen der Hochgeschwindigkeitskamera zeigen oben - von links nach rechts - einen Tropfvorgang: Das fadenförmige Gebilde entsteht, wenn die Platten mit der Suspension auseinandergezogen werden. Gut zu erkennen sind die Festkörperteilchen, die wie Kügelchen darin schweben. Sie stören die Oberfläche der Flüssigkeit, beulen sie aus und behindern die Strömung der Flüssigkeit innen wie außen. Gleichzeitig beeinflussen sie die Oberflächenkrümmung, der kapillare Druck erhöht sich und der Ablöseprozess wird beschleunigt. Zum Vergleich zeigt das untere Bild das Experiment mit Siliconöl, das keine Festkörperteilchen enthält. (Foto: Arbeitsgruppe Christian Wagner)

