Wechselspiel von Raumkrümmung und LichtAstronomische Weiten im Labor einfangen
Um den Einfluss von Gravitation auf die Ausbreitung von Licht zu untersuchen, sind Wissenschaftler typischerweise auf astronomische Längenskalen und die Beteiligung enormer Massen angewiesen. Dass es auch anders geht, zeigen Physiker der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Die Abbildung zeigt, wie sich ein Laserstrahl im Experiment entlang der zweidimensionalen Oberfläche einer sanduhrförmigen Glasfigur ausbreitet und sich dabei einmal um die Figurentaille windet. Diese Figur ist ein Beispiel für eine negativ gekrümmte Oberfläche (vergleiche z.B. mit einem Sattel), im Gegensatz zu einer positiv gekrümmten Oberfläche, wie die einer Kugel. (Bild: Vincent Schultheiß)

