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Schwermetalle im Boden gemäß Ersatzbaustoff-Verordnung mittels ICP-MS bestimmen

Aufgrund begrenzter natürlicher Ressourcen werden häufig Ersatzbaustoffe als Baumaterialien verwendet. Zum Schutz von Boden und Grundwasser unterliegen Ersatzbaustoffe strengen, bundeseinheitlichen Anforderungen, die sehr niedrige Schwermetallgehalte vorschreiben. Für deren Bestimmung ist eine robuste und sensitive Analytik mittels ICP-MS-Technologie erforderlich.

Die Ersatzbaustoff-Verordnung (ErsatzbaustoffV) vom 01.08.2023 ist Teil der sogenannten „Mantelverordnung” aus dem Jahr 2021. Sie legt bundeseinheitlich und rechtsverbindlich Anforderungen an die Herstellung und den Einbau mineralischer Ersatzbaustoffe in technischen Bauwerken fest. Zu den Ersatzbaustoffen zählen unter anderem Schlacken, Recycling-Baustoffe und Baggergut.

Schadstoffanalytik nach der Ersatzbaustoff-Verordnung mit dem PlasmaQuant MS © Analytik Jena GmbH+Co. KG, AdobeStock/Vadim

Normkonforme und sensitive Multielementbestimmung

Als analytische Verfahren zur Bestimmung der Gesamtgehalte von Schwermetallen sind laut Ersatzbaustoffverordnung die ICP-OES und ICP-MS zugelassen. Quecksilber ist entweder mittels ICP-MS oder AAS zu analysieren. Aufgrund der hohen Säure- und/oder Matrixbelastungen und der geforderten niedrigen Grenzwerte (insbesondere für Thallium und Quecksilber) ist ein robustes und gleichzeitig nachweisstarkes Analysensystem erforderlich. Die ICP-MS-Technik erfüllt diese Anforderungen, da sie eine schnelle, stabile und sensitive Multielementbestimmung aller geforderter Analyten, einschließlich Quecksilber, ermöglicht.

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Leistungsstarkes Plasma mit exzellenter Stabilität

Alle in der Ersatzbaustoff-Verordnung geforderten Nachweisgrenzen für Schwermetalle können mit der PlasmaQuant MS-Serie eingehalten werden. Die integrierte Kollisions- und Reaktionszelle (iCRC) sorgt für eine präzise und schnelle Analyse, indem sie effektiv Plasma- und/oder matrixbasierte polyatomare Interferenzen eliminiert.

Schnell und wirtschaftlich arbeiten

Mit seinem niedrigen Argonverbrauch (9 l/min Plasmagas) und einem hohen Probendurchsatz (ca. 2,5 min/Probe) arbeitet das PlasmaQuant MS Elite S besonders kosteneffizient. Der breite linear-dynamische Bereich des Detektors ermöglicht zudem eine gleichzeitige Analyse von Spurenanalyten (z. B. Thallium und Quecksilber) und Hauptelementen (z. B. Kupfer, Zink, Eisen, Aluminium). Bei korrekter Stabilisierung kann Quecksilber zusammen mit allen anderen Analyten innerhalb derselben Messsequenz analysiert werden, wodurch zusätzliche Messungen mit spezialisierten Quecksilber-Analysatoren entfallen.

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