Bericht von der zweitägigen Cluster-Tagung NutrEvent in Lille, Frankreich

Konvergenzen gibt es zwischen der Ernährungsindustrie und der Pharmaindustrie zuhauf. Dennoch stehen sich beide Branchen eher ablehnend bis feindlich gegenüber. Andererseits ist feststellbar, dass Pharmaunternehmen zunehmend in den Bereich Ernährung diversifizieren.

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Life Sciences Innovations

Zwischen Food und Pharma

Bericht von der zweitägigen Cluster-Tagung NutrEvent in Lille, Frankreich
Bild 1: Wissenschaftliches Poster mit Darstellung der Wirkungsweise von Nutriose-Faser, einem neuen Diät-Wirkstoff (Foto: Roquette).

Richard E. Schneider*)

  1. Freier Wissenschaftsjournalist, Brunnen- str. 16, 72074 Tübingen, Tel. 07071/253015.
Konvergenzen gibt es zwischen der Ernährungsindustrie und der Pharmaindustrie zuhauf. Dennoch stehen sich beide Branchen eher ablehnend bis feindlich gegenüber. Andererseits ist feststellbar, dass Pharmaunternehmen zunehmend in den Bereich Ernährung diversifizieren.

Der Cluster „Nutrition“ (Ernährung) in der französischen Region Lille-Pas de Calais wurde im Jahr 2005 von mehreren Instituten der Universität Lille, dem Institut Pasteur-Lille sowie zahlreichen Industriefirmen gegründet. Heute umfasst er mit den Bereichen Gesundheit und Langlebigkeit ein Budget von 214 Mio. Euro. Davon fließen über 60 Mio. Euro in Research & Development-Aktivitäten. Vor diesem Zeitraum war es den einzelnen Instituten und Firmen nicht möglich, berichtete Cluster-Manager Etienne Verwaecke, größere finanzielle Mittel für die Forschung im Bereich Ernährung bereitzustellen. Der „Pôle de compétitivité“ (Kompetenz-Pool) Lille untersucht und analysiert seitdem Essgewohnheiten in Europa, den Verzehr von Nahrungsmitteln in Bezug auf häufiger auftretende Erkrankungen sowie „Health Claims“ (Anspruch auf gesundheitlichen Nutzen) bestimmter Nahrungsmittel sowie von Nahrungs-Zusatzstoffen.

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Eines der aktuellen R&D-Themen im Cluster „Nutrition“ befasst sich mit Nahrungsmitteln und ihrer Wirkung auf kognitive Leistungen. Der generelle Schwerpunkt der Forschungsaktivitäten in den Industrieunternehmen liegt jedoch auf geschmacklicher Weiterverbesserung sowie gesundheitlicher Prävention der in dieser Region produzierten Nahrungsmittel. Diese werden auf ihre gesundheitliche Wirkung bei den Konsumenten analysiert. Im Fokus stehen dabei Übergewicht, Herz-Kreislauf- und Stoffwechsel-Erkrankungen sowie Herzanfälle. Geprüft im Hinblick auf ihre Aussagekraft für die Pathologie werden auch Zellmodelle sowie mögliche toxische Wirkungen neuer Herstellungs-Verfahren. Besonders interessante neue Forschungs-Projekte werden an das staatliche Forschungsnetz CNRS (Centre National de la Recherche Scientifique) weitergegeben, das über einen eigenen Forschungsetat verfügt. Zudem sind auch privatwirtschaftliche Biotech-Unternehmen im Bereich R&D für Nahrungsmittel und Zusatzstoffe tätig.

Stärke- und Hefeproduzenten

Seit kurzem bietet die französische Biotech-Firma Spectralys innovation drei marktreife optische Nahrungsmittel-Sensoren auf der Basis von Spektralanalysen (UV- sowie NIR-Spektroskopie) für die fortlaufende Qualitätskontrolle von Lebensmitteln an. Da bestimmte Bestandteile eines Lebensmittels eine quasi natürliche Fluoreszenz besitzen, stellt diese eine sehr spezifische Signatur des betreffenden Produkts dar und bildet dessen aktuellen chemisch-physikalischen Zustand genau ab. Mit Amaltheys können die Käsemengen durch Kontrolle der Höhe und Qualität des Abbaus der Milchproteine gesteigert sowie deren saisonabhängige Mengenunterschiede vereinheitlicht werden. Auch der thermische Verlauf des Milch-Retentats kann kontrolliert werden. Der Sensor Fluoralys kann für R&D-Abteilungen auf ungefähr 30 spezifische Muster eingestellt werden, um in Echtzeit einen spezifischen Nahrungsmittel- oder Hygiene-Indikator abzubilden.

Die Roquette-Gruppe (Umsatz 2010 2,5 Mrd. Euro), ein 1928 gegründetes Familienunternehmen, das sich von Anfang an auf Stärke und Stärkeumwandlung spezialisierte, zählt heute in Europa zum zweitgrößten und weltweit zum fünftgrößten Unternehmen auf diesem Gebiet. Roquette Frères, Lestrem b. Armentières, hat inzwischen diversifiziert auf Pharma und Glykochemie, stellt auch funktionelle Nahrungsmittel bzw. -zusätze her. Mit Nutriose, einem löslichen, widerstandsfähigen Dextran (Biopolysaccarid), entwickelte es einen Diät-Ersatz mit präbiotischen Eigenschaften. In einer kürzlich durchgeführten doppelblinden, randomisierten Studie mit 60 übergewichtigen Chinesen wurden bei einer täglichen Einnahme von 34 g Nutriose eine positive Wirkung auf Körpergewicht, Body-Mass-Index, Körperfett-Anteil, Hunger-Gefühl sowie Kalorien-Aufnahme festgestellt. Ebenso wurden die Insulin-Resistenz sowie verschiedene andere Parameter des metabolischen Syndroms positiv beeinflusst. Seine Pharmaka-Palette entwickelte Roquette bisher aus Weizen, Mais, Kartoffeln und Erbsen.

Lesaffre (1,3 Mrd. Euro Umsatz in 2010), Marcq-en-Baroeul bei Lille, ist mit Gründungsjahr 1853 ein noch älteres Nahrungsmittel-Unternehmen in Nordfrankreich, seit je her spezialisiert auf Backen, Brot und Hefen. Der österreichische Freiherr Max von Springer brachte 1871 die Idee aus Wien mit, die Hefe aus der Körner-Vergärung zu extrahieren und an die Bäcker zu verkaufen. Seitdem gehören Hefen zum Herstellungsprogramm. Seit 2008 beteiligt sich das weltweit verzweigte Unternehmen an einem französischen Bioethanol-Projekt und hat überdies eine Weltmeisterschaft für Bäcker ins Leben gerufen. Im Jahr 2009 akquirierte es das Elmshorner Back-Unternehmen Asmussen GmbH & Co KG. Lesaffre diversifizierte in Health-care-Produkte für Mensch und Tier, die ebenfalls aus Hefen entwickelt wurden. Aus Hefen lassen sich Vitamine, Mineralien, Proteine, Lipide sowie Prä- und Probiotika herstellen. Hinzu kommen Antibiotika und Impfstoffe, die vom Tochterunternehmen Bio Springer produziert werden. Erst kürzlich erhielt Lesaffre einen positiven Bescheid von der EFSA (Europäische Zulassungsstelle für Nahrungsmittel) für seine mit Selen angereicherten Hefen (Lynside etc.), die freie Radikale einfangen. Seine R&D-Abteilung sucht weiter nach probiotischen Hefen sowie nach Wegen, um Hefe in ein Nahrungsmittel einzuschleusen und gleichzeitig von der Matrix des Nahrungsmittels abzuschließen. Dies würde ein ausgezeichnetes Probiotikum ergeben, erläutert Europa-Manager Samuel Raison von Lesaffre.

Die Ingredia Group, France, stellt Nahrungsmittel-Zusätze für die unterschiedlichsten Bedürfnisse her. Sie ist besonders stolz auf ihren neuen, soeben fertiggestellten Energiedrink, der aus einem in der Milch isolierten Protein entstand. Mit dieser gesundheitlich unbedenklichen Fertigzubereitung sowie mit anderen Sportgetränken beliefert das in Arras beheimatete Unternehmen, das einer Genossenschaft von Milchproduzenten gehört, Fitness-Studios. Zum Lieferprogramm gehören auch Nahrungsmittel-Zusätze für unterschiedliche Bedürfnisse wie Anti-Aging, Menopause, gesunde Haut, Mundhygiene oder Libido-Steigerung bei Mann und Frau.

Von der neu aus der Taufe gehobenen Biotech-Firma Purifunction stellten sich alle drei Vorstands-Mitglieder in Lille auf der Nutrevent-Tagung vor. Das Start-up-Unternehmen, das seine Tätigkeit zum 1.7.2011 aufnahm, spezialisierte sich auf Nahrungsmittel-Zusätze, klinische Prüfungen sowie Scaling-up-Technologien. Moleküle aus der Milch, Nahrungsmittel sowie Arzneimittel-Pflanzen gehören zum alltäglichen Handwerkszeug der Jung-Unternehmer.

Pharma- und Food- Hersteller im Vergleich

Lesaffre und Roquette sind zwei Unternehmen, die im Nahrungsmittel-Bereich sowie auf dem Pharmasektor tätig sind und zur Herstellung ihrer Produkte entweder Hefen oder Agrarpflanzen als Ausgangsbasis nutzen. Zankapfel zwischen Pharma- und Nahrungsmittel-Branchen sind die Health Claims. Die jeweiligen Territorien sind mit Prävention und Therapie genau definiert. Daran ändert auch die Gründung eines Nutrition-Bereichs beim Pharmahersteller Mérieux nichts, wie Cluster-Manager Verwaecke berichtet. Konvergenzen zwischen Food und Pharma sind bereits genügend vorhanden, denn stets geht es um die Gesundheit von Mensch oder Tier. Prävention ist ein weites Feld, während die Therapie mit Medikamenten präzise in einem genau definierten Bereich erfolgt. Functional Food kann ebenso einen exakt abgegrenzten Bereich der Prävention abdecken. Bei der Suche nach Konvergenzen und Divergenzen von Food und Pharma vergleicht man am besten die Umsätze und Ausgaben für R&D von einigen der weltweit bedeutendsten Unternehmen der Pharma- mit der Ernährungsbranche. Hier ergibt sich folgendes aufschlussreiches Bild:

Pharmasektor

Pfizer: 13 % für R&D.

GSK: 14 % für R&D.

Sanofi: 15 % für R&D.

Roche: 17 % für R&D.

Novartis: 20 % für R&D.

Nahrungsmittel-Sektor

Unilever: 2 % für R&D.

Nestlé: 3 % für R&D.

Danone: 10 % für R&D.

Kraft-Food: keine Angaben.

Aus den Angaben, die auf einer Podiumsdiskussion in Lille zu den neuen Gesetzesvorschriften für Nahrungsmittel sowie –Zusätze präsentiert wurden, ergeben sich deutliche Mehraufwendungen für R&D im Pharmasektor im Vergleich zu Nahrungsmittel-Herstellern. Offenbar ist es deutlich einfacher, neue Nahrungsmittel-Zusätze zu finden und zur Marktreife zu bringen als neue Pharma-Wirkstoffe zu entwickeln.

Ein Vergleich von Börsenwert und Umsatz (Wert in Klammern) der Pharma- und Food-Unternehmen 2010 liefert weitere aufschlussreiche Einblicke (Angaben in Euro).


Sanofi-Aventis: 69 Mrd. (30 Mrd.).

GSK: 72 Mrd. (33 Mrd.).

Pfizer: 93 Mrd. (41 Mrd.).

Roche: 103 Mrd. (47 Mrd.).

Novartis: 124 Mrd. (50 Mrd.).

Danone: 30 Mrd. (17 Mrd.).

Kraft Food: 37 Mrd. (36 Mrd.).

Unilever: 61 Mrd. (44 Mrd.).

Nestlé: 120 Mrd. (70 Mrd.).

Die Börsenkapitalisierung im Pharma-Sektor ist deutlich größer als bei den Lebensmittel-Herstellern. Doch dies kann sich ändern, wenn die Food-Companies mehr Nahrungsmittel mit Health Claims auf den Markt bringen. Durch klinische Tests nachgewiesene gesundheitliche Vorteile für einzelne Nahrungsmittel oder –Zusatzstoffe steigern deren Wert beträchtlich.

Health Claims oder unlautere Werbung?

Auf dem Weg in ein neues Zeitalter, in dem der moderne Mensch mehr Wert auf richtige, gesunde und sein persönliches Wohlbefinden verbessernde Ernährung legt, begleitet uns Foodwatch, Hamburg. Die relativ junge NGO wird von Dr. Thilo Bode, ehemals weltbester Fundraiser bei Greenpeace und deren jahrelanger Vorsitzender, geführt. Foodwatch – die Anleihe bei Human Watch, der Menschenrechts-Organisation, tönt unverkennbar herüber – gilt allerdings als Störfaktor mit Happening und nicht als sinnvolles Korrektiv auf dem Markt für Nahrungsmittel. Die NGO, die sich über Spenden finanziert, verleiht jedes Jahr einen Negativ-Preis für die größte Werbelüge – mit viel Medienrummel und Aktionismus beim Preisempfänger vor Ort. Allerdings erfuhr man auch am 16.6.2011 nichts Konkretes über die kritisierten Zutaten der Milchschnitte von Ferrero: Keine Zahlen, keine Fakten, nur der Hinweis „der Versuch, die fett- und zuckerreiche Milchschnitte als leichte Zwischenmahlzeit zu verkaufen.“ Sie enthalte über 60 % dieser ungesunden Stoffe, mehr als manche Schoko-Sahnetorte. Auch der Joghurt „Activia“ von Danone kam am 21.3.2011 bei Foodwatch unter die Räder, es handle sich hier um „aufgeblähten Etikettenschwindel“, der Hersteller Danone sei nur darauf aus, ein durchschnittliches Produkt dreimal teurer als Natur-Joghurt zu verkaufen. Das ist schon starker Tobak. Kein Wort von z.T. umfangreichen klinischen Studien, die vom Hersteller durchgeführt wurden, um den gesundheitlichen Nutzen des kritisierten Nahrungsmittel nachzuweisen.

Und „das Beste“ daran: Die Interessenten und Förderer von Foodwatch stimmen selbst jedes Jahr über die vom Foodwatch-Büro vorgeschlagenen Massen-Produkte im Lebensmittel-Bereich ab. Kein Hinweis auf die Persönlichkeiten, die sich hinter den Abstimmenden verbergen, keine Angaben zum Altersdurchschnitt oder anderen sozio-ökonomischen Fakten wie Beruf, Familienstand etc. Auch kein Hinweis darauf, wie verhindert wird, dass einzelne „Mitmacher“ mehrmals abstimmen etc. Kurzum: Auch Foodwatchs Vorgehensweise lässt zu wünschen übrig, denn dort steht im Mittelpunkt der medienwirksame, verbale Schlagabtausch mit Industriefirmen und Ministerien – solange diese von nicht der Grünen-Partei angehörenden Personen geführt werden. Von seinem hehren Sendungsbewusstsein ist Foodwatch so sehr überzeugt, dass auch Bundesministerien und Minister im Unteroffizierston abgebürstet werden – so lange diese nicht zu den Grünen zählen!

Das Thema Health Claims bei Nahrungsmitteln ist demzufolge keineswegs durch oder gar erschöpfend behandelt worden. Die Industriefirmen müssen andererseits ihren Beitrag dazu leisten, dass ihre neuen Nahrungsmittel und Ingredienzien den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen. Möglicherweise kommt der EFSA (European Food Security Agency) in Parma, Italien, die sämtliche neuen Lebensmittel und deren Inhaltsstoffe von Amts wegen untersucht und danach ihre Zulassung erteilt, hier eine wegweisende Bestimmung zu. Am 6. 7. 2011 beschloss die EFSA, auf die von Verbraucherverbänden und den Grünen geforderte Ampel-Kennzeichnung von Lebensmitteln zu verzichten. Dafür sollen die Hersteller auf den Packungen zukünftig genau angeben, wie viel Zucker, Fett, Salz und Kohlenhydrate im betreffenden Nahrungsmittel enthalten sind.

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