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Produkt-News

Hochgeschwindigkeitsprüfmaschine

Hochgeschwindigkeitsprüfmaschine

Mit High Speed in die Kunststoffprüfung

Das automatische Prüfsystem von Zwick mit einer Hochgeschwindigkeits-Prüfmaschine bewerkstelligt die vollautomatische Durchstoß-Prüfung an Kunststoffen mit "High Speed". Sie ist für die Durchführung von Versuchen an rechteckigen Kunststoffproben nach ISO und ASTM entwickelt.

Die Hochgeschwindigkeits-Prüfmaschine HTM2012 (Nennkraft 20 kN) mit hydraulischem Zylinder ist Kernstück der automatischen Prüfanlage. Das Magazin für 240 Proben, die Temperierkammer, das Hydraulikaggregat, der instrumentierte Durchstoßstempel, die automatische Spannvorrichtung und der 6-Achs-Industrieroboter mit Zangengreifer komplettieren die Anlage.

Die Steuerung und Bedienung der Anlage erfolgt über die modulare Softwareplattform testXpert® autoEdition für die vielfältigen Automatisierungsaufgaben. Dazu gehören die Verwaltung der anfallenden Daten und die Steuerung bzw. Kontrolle sowie die Prozeß-Visualisierung an der Bedienoberfläche. Die Software unterstützt weiterhin die Anbindung an die Standard-Office-Programme ebenso wie die Übertragung von Ergebnissen /Parametern zum HOST Computer. Der Durchstoßversuch selbst wird von der Prüfsoftware testXpert gesteuert.

Die Besonderheiten der Anlage liegen zum ersten in der Probentemperierung. Eine Temperierkammer mit Drehteller erlaubt Prüfungen in einem Temperaturbereich von - 60° bis +160°. Weiteres Feature ist die Integration einer Foto-Kamera. Damit werden nach dem Versuch die Probenreste fotografiert und zum entsprechenden Datensatz als Dokumentation angehängt. Ein weiterer Pluspunkt ist die hochdynamische Meßwerterfassung während des Durchstoßversuches, da hier mittels der entsprechenden Sensorik die erforderliche Genauigkeit / Dynamik erreicht wird.

Die Vorteile der Anlage liegen zum einen im extrem geringen Bedieneraufwand. Der Anwender legt nur die Proben ins Magazin ein und drückt den Startknopf. Weiterhin amortisiert sich die Anlage aufgrund der niedrigen Prüfkosten je Probe innerhalb von etwa 2 Jahren. Zusätzliches Argument ist, daß mit der hohen Positioniergenauigkeit der automatischen Probenzuführung subjektive Einflüsse durch den Bediener ausgeschlossen werden.

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