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Artikel und Hintergründe zum Thema

Mobile Raman-Mikrospektroskopie

Barbara Schick,

Konfokales Raman-System für Vor-Ort-Analysen

Oxford Instruments WITec stellt das mobile konfokale Raman-System „alphaCART“ vor. Damit können Forschende sozusagen das Labor zur Probe zu bringen und chemische Charakterisierungen vor Ort durchzuführen. Nach Herstellerangaben ist dies mit der gleichen Geschwindigkeit, Sensitivität und Auflösung wie stationäre Geräte von WITec.

© WITec

Die frei positionierbare, fasergekoppelte Raman-Sonde mit einem Laser, einem Spektrometer und einem Laptop sind in einem stabilen, rollbaren sog. Flightcase untergebracht. Es erreicht hohe Signalsensitivität, sowie beugungslimitierte Auflösung und Konfokalität, wie WITec angibt. Damit seien Messungen durch transparente sowie innerhalb von transparenten Materialien und die Detektion schwacher Raman-Signale, auch bei starkem Hintergrund, möglich. Darüber hinaus hat das System eine integrierte Weißlichtbeleuchtung und eine Farbbildkamera für eine detaillierte Probenübersicht.

Untersuchungen von Kunst- und Kulturgütern sowie Studien in Archäologie und Geowissenschaften finden oft im Freien oder an sicheren Aufbewahrungsorten statt. Experimente in den Bereichen Materialwissenschaft, Verfahrens- und Bautechnik sowie Gasanalysen werden häufig außerhalb von Laboren durchgeführt. Das System „alphaCART“ wurde entwickelt, um Forschenden für solche Zwecke Raman-Analysen vor Ort zu ermöglichen. Als Einsatzmöglichkeiten nennt WITec-Produktmanager Thomas Dieing Beispiele wie: Gemälde hinter Schutzglas charakterisieren oder auch durch Fenster in Reaktionskammern chemische Prozesse in Echtzeit überwachen.

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Quelle: WITec

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