Spektroskopie

Hintergrund: ICP-MS

Massenspektrometrie mit induktiv gekoppelten Plasma (ICP-MS) gehört seit über 30 Jahren zu den etablierten Verfahren in der Elementanalytik: Dabei werden die Element-Gehalte anhand der unterschiedlichen Massen der Elemente analysiert. Die flüssige Probe wird mit einem Zerstäuber in ionisiertes, 10000 °C heißes Argon-Plasma gesprüht. Das Plasma ionisiert sämtliche in der Probe enthaltenen Elemente. Die Ionen werden durch ein Interface in die Ionen-Optik überführt, dort zu einem Ionen-Strahl gebündelt und in das eigentliche Massenspektrometer fokussiert. Das Massenspektrometer trennt den Ionen-Strahl nach dem Masse/Ladung-Verhältnis. Der Detektor erfasst die Ionen und ermöglicht so eine Analyse der elementaren Zusammensetzung. Die einzigartige Kombination von Ionen-Optik, Massenspektrometer und Detektor ermöglicht es dem neuen SPECTRO MS als weltweit erstem ICP-MS-Gerät überhaupt, den gesamten Ionen-Strom zu trennen und voll simultan zu detektieren.

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