
Einfache Versuchsanordnung simuliert Planetenbildung
Wie entstehen Planeten? Forschende aus Greifswald und Heidelberg entwickeln ein einfaches Laborexperiment mit Wasserwirbel, das die Dynamik protoplanetarer Gas- und Staubscheiben nachbildet.

Gravimeter-Messungen in der Lausitz
In der Lausitz wird bis Juli mit einem Gravimeter der ideale Standort für das Low Seismic Lab des Deutschen Zentrums für Astrophysik gesucht – Grundlage für zukünftige Weltraumforschung und das Einstein-Teleskop.

Den Nobelpreis für Chemie 2020 erhält Emmanuelle Charpentier, der Nobelpreis für Physik 2020 geht an Reinhard Genzel.
Himmelskörper mit „Schmauchspuren“

Viele massereiche Sterne verglühen am Ende ihres Lebens als so genannte Supernova; sie leuchten dabei kurzzeitig so hell wie eine ganze Galaxie. Ein internationales Astronomen-Team hat einen Stern entdeckt, der durch die Supernova-Explosion seines Nachbarn mit großen Mengen Calcium angereichert wurde.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der LIGO-Virgo-Collaboration (LVC) haben vor kurzem ein weiteres Gravitationswellensignal beobachtet, das nach der Kollision zweier Schwarzer Löcher entstanden ist.

Poröses Eis, wie es im Weltall überall zu finden ist, haben der Chemiker Thomas Lörting und sein Team näher unter die Lupe genommen. In der Physical Review Letters berichten die Forscher, wie sie das Eis beim Aufwärmen beobachtet haben.
Der Grund für Dr. Agnese Fazio, nach Jena zu kommen, ist klein, geradezu winzig, aber dafür umso bedeutender. Denn die Mineralogin erforscht nicht weniger als die Geschichte unseres Sonnensystems – und das anhand von Staubpartikeln.
Bestätigung für Supernova in unserer Nähe

Vor rund 2 Mio. Jahren gab es eine Sternenexplosion, eine Supernova in der Nähe unseres Sonnensystems. Davon zeugen heute noch Spuren eines bestimmten Eisen-Isotops in Meeresablagerungen.

Exoplaneten der Kategorie „Super-Erde“
Planeten der Kategorie „Super-Erde“ verlieren ihre Atmosphäre, wenn sie zu nahe um ihren Stern kreisen. Dies ist das Resultat eines internationalen Forschungsprojekts.

Weltraumstaub von jenseits des Sonnensystems
Ein in Heidelberg konstruierter Staubdetektor auf der Raumsonde „Cassini“ hat mehrere extrem kleine und sehr seltene Partikel interstellaren Staubs aus dem Raum außerhalb unseres Sonnensystems identifiziert.

Die Spannung war gewaltig, löste sich aber diese Woche, als bekanntgegeben wurde, dass ein Instrument der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) bei der nächsten chinesischen Mondmission Chang'E 4 an Bord sein wird.